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Stadt Vilsbiburg  |  E-Mail: stadt@vilsbiburg.de  |  Online: http://www.vilsbiburg.de

Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz 2003

Sinneswandeln im Herzen VilsbiburgsGrossansicht in neuem Fenster: Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz - Bild 2

Ein Projekt des Agenda 21-Arbeitskreises Stadtplanung und Verkehr in Zusammenarbeit mit den Agenda 21-Arbeitskreisen "Soziales und Kultur", "Energie und Wasser" und CREAtivE concept, Kunst und Kultur e.V. Vilsbiburg, Bund Naturschutz in Bayern e.V., Wasserwirtschaftsamt Landshut, Stadt Vilsbiburg, Landkreis Landshut (Sachgebiet Naturschutz und Landespflege)


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Das Konzept beinhaltet:

  • eine naturnahe Gestaltung der Fläche unter dem Aspekt der sanften Erholung
  • eine ökologisch-erlebnisorientierte Aufwertung des Geländes
  • eine Nutzung der Fläche für kulturelle Veranstaltungen vor allem unter dem Aspekt der "Kreativen Naturerfahrung"

Grossansicht in neuem Fenster: Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz - Bild 3Grossansicht in neuem Fenster: Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz - Bild 4Grossansicht in neuem Fenster: Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz - Bild 5Grossansicht in neuem Fenster: Agenda 21 - Natur- und Kulturerfahrungsraum Balkspitz - Bild 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unten:

"Rosa Flamingos" am Balkspitz - künstlerische Leitung: Robert Beringer (Februar 2003)

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Der Balkspitz erscheint mit seiner Lage zwischen Vils und Vilskanal geradezu ideal als Ort der Begegnung zwischen Kunst und Natur. Natur soll dabei nicht nur Kulisse für kulturelle Veranstaltungen sein, sondern selbst als Gegenstand des Erlebens, ästhetischer Erfahrung und sinnlicher Sensibilisierung erkannt werden.

In diesem Sinne ist auch die geplante Veranstaltung unter dem Titel "Kultur am Balkspitz" zu verstehen.



Das Konzept der Naturerfahrungsräume

Ein humanökologischer Ansatz zur Sicherung von naturnaher Erholung in Stadt und Land

  • Naturerfahrungsräume stehen für lust- und sinnbetonten Naturkontakt.
  • Die durch Naturnähe und durch hohes Energiepotential gekennzeichneten Flächen entstehen außerhalb streng geschützter Gebiete durch Extensivierung oder natürliche Entwicklung (Sukzession) vormalig intensiv genutzter Bereiche.
  • Der Mensch wird nicht -wie z.B. in Naturschutzgebieten- als Störfaktor gesehen und auf Wege beschränkt. Mischformen sind allerdings ebenso möglich.
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene können hier natürliche Prozesse elementar und weitgehend ohne Reglementierung erleben: Als Natur-, Lern-, Sinnes- und Erfahrungsraum "Gebrauchsnatur".
  • Mit ihr können sie sich nicht nur über den Verstand, sondern auch gefühlsmäßig identifizieren. Eine emotionale Bindung, die dabei ebtstehen kann, gilt als wichtige Voraussetzung für ein waches Umweltbewusstsein.

Künstlerische Gestaltung

  • Skulpturen, Totempfähle, begehbare Objekte, Kreise, Labyrinth aus Holzpfählen, Lehmbauten
  • Klanginstallationen
  • "Philosophenecke", "Indianerecke"

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Ökologische Aufwertung

  • vorhandenes Potenzial nutzen (z.B. halbrunde Pappelallee, beobachtete Pflanzen: z.B. Wiesenstorchschnabel, Wiesenknopf, Flockenblume, Margerite, Spitzwegerich, Mädesüß..., alter Baumbestand: z.B. Weiden, Eschen Erlen, Pappeln..., beobachtete Tiere: Schachbrettfalter, Bläuling, Tagpfauenauge, Libellen, verschiedene Wasservögel)
  • Einrichtung von Feuchtbiotopen: Flachwasserzonen, tümpel, Teich, Sumpfgräben
  • Einzelbepflanzungen, Trauerweiden vorhanden, evt. in Allee ausbauen
  • "Tu-nicht-Garten" zur Beobachtung der natürlichen Sukzession
  • Wildblumenwiesen, Wildbienen-/Insektenlehmwände, Totholzhaufen


Bauliche Veränderungen

  • Entschärfung der Uferkante, Ufer abflachen, Zugänglichkeit an die Vils erhöhen
  • Spitz Richtung Brücke abflachen (Uferbefestigung mit Erlen, Weidengeflecht)

 

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