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Text, Foto: Vilsbiburger Zeitung, 30.05.2015

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC startet wieder am 1. Juni

Aktion ´Mit dem Rad zur Arbeit´ von AOK und ADFC startet wieder am 1. Juni

Mit Bewegung zur Arbeit und wieder heim

Vilsbiburg. Die moderne Arbeitswelt zwingt den Menschen immer öfter im Bürostuhl vor den Computerbildschirm. Und wenn die Bewegung im Büro sich dann womöglich nur noch auf den Gang zum Kaffeeautomaten oder in die Kantine reduziert, müssen die Gesundheits- Alarmglocken schrillen. Ein Zeichen für einen zumindest gesunden Weg in die Arbeit und wieder nach Hause setzen AOK und ADFC ab 1. Juni wieder mit ihrer Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit". Wer sich daran diszipliniert und kontinuierlich beteiligt, kann sogar Preise gewinnen, wurde anlässlich der Aktionsvorstellung am Dienstag in der Stadt betont.

 

„Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren", stellte einst der frühere US-Präsident John F. Kennedy fest. Und auch wenn fraglich ist, ob er damals rund um das Weiße Haus auf dem Zweirad unterwegs war, sollen Arbeitnehmer im Landkreis Landshut doch auf gesunde Art und Weise zu ihren Arbeitsplätzen und wieder nach Hause gelangen. Dazu animieren die AOK, der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), DGB, VBW und das Staatsministerium für Gesundheit wieder in einer gemeinsamen Aktion. Unter dem Motto „Mit dem Rad zur Arbeit" kann man dabei vom 1. Juni bis zum 31. August gewissermaßen kontrolliert zur Arbeit radeln. Die Zahl der Radltage in diesem Zeitraum wird auf einem Aktionskalender vermerkt. Mitmachen kann man allein oder als Team gemeinsam mit bis zu vier Kollegen, in einem Betrieb können sich selbstverständlich auch mehrere Teams zusammenfinden. Anmeldeformulare gibt es entweder bei der AOK oder bei den Aktionskoordinatoren der einzelnen Betriebe, auch über die Internetseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de ist eine Anmeldung möglich.

 

Preise winken

 

Neben dem positiven Effekt auf die Gesundheit der Teilnehmer winken außerdem Preise, schon mit der Mindestzahl von 20 Radltagen ist man in der Verlosung dabei. „Es gibt Einzelpreise und Teampreise - wer sich mit anderen zusammentut, hat also doppelte Gewinnchancen", betonte anlässlich des Aktionsstarts am Dienstag in Vilsbiburg der Landshuter AOK-Direktor Richard Kirmaier. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch Pendler von der Teilnahme keineswegs ausgeschlossen sind: „Auch der Weg von daheim aus mit dem Rad zum Bahnhof zählt natürlich." Dass die Aktion gut ankommt, beweisen die Zahlen: Rund 60 000 Teilnehmer beteiligten sich zuletzt an der seit 2001 organisierten Radlkampagne. Zusammengezählt seit Aktionsbeginn wurden fast 200 Millionen Kilometer zurückgelegt und damit nebenbei 39 Millionen Kilogramm Kohlendioxid eingespart, wie man bei der AOK ausgerechnet hat. Im Raum Landshut beteiligten sich im Jahr 2014 rund 750 Teilnehmer am organisierten In-die-Arbeit-Radeln.

 

Einen besonderen Aspekt bekam die Vorstellung von „Mit dem Rad zur Arbeit" in diesem Jahr durch die Ortswahl: „Bisher fand der Start immer in Landshut statt. Aber mit unserem Treffen hier in Vilsbiburg auf dem Stadtplatz wollen wir auch ein Bekenntnis zum hiesigen Standort ablegen", betonten AOK-Direktor Kirmaier und Aktions-Gesamtkoordinator Gerald Angstl aus Landshut. In Vilsbiburg bestehe schließlich eine AOK-Geschäftsstelle, die man zum Jahreswechsel bereits personell verstärkt habe und zum 1. Juli nochmals verstärken werde, wie unterstrichen wurde. „Auf die Weise zeigen wir Flagge vor Ort", wurde die spezielle Symbolik auf den Punkt gebracht.

 

Zum Radfahren animieren

 

Für die Stadt Vilsbiburg nahm Bürgermeister Helmut Haider an der Vorstellung der Fahrradaktion teil, außerdem war als Koordinator für die Teilnehmer der Stadt Vilsbiburg Klimamanager Georg Straßer mit von der Partie. Haider hob bei dieser Gelegenheit hervor, dass schon jetzt viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der städtischen Einrichtungen täglich mit dem Rad in die Arbeit fahren würden. „Aber ich hoffe natürlich, dass sich viele weitere Bürger von der Aktion dazu animieren lassen, aufs Fahrrad umzusteigen." Die spezielle und zeitlich begrenzte Aktion lenke schließlich das Augenmerk ganz gezielt auf das Thema. Gleichzeitig würdigte Haider das mit dem Aktionsstart an der Vils verbundene Bekenntnis der AOK zur starken Präsenz vor Ort in Vilsbiburg.

 

Jetzt liegt es an den Arbeitnehmern, vom Auto aufs Rad umzusteigen und dann vielleicht mit einem besseren und gesünderen Gefühl den Arbeitstag zu verbringen. „Der höchste Gewinn ist die Gesundheit", betonte am Dienstag dementsprechend der niederbayerische Regionsgeschäftsführer des DGB, Hans-Dieter Schenk, dessen Verband die Fahrradaktion ebenfalls unterstützt. Dabei würden Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren, fügte er außerdem an. Das wiederum passt zu einem der von der AOK postulierten Ziele der Initiative: „Das Ziel der Aktion ist es, durch mehr Bewegung im Alltag das Krankheitsrisiko zu minimieren und das Wohlbefinden aktiv zu stärken."

 

Bildunterschrift

AOK-Radfahraktions-Koordinator Gerald Angstl, DGB-Regionsgeschäftsführer Hans-Dieter Schenk, Klimamanager Georg Straßer, Bürgermeister Helmut Haider und der Landshuter AOK-Direktor Richard Kirmaier (von links).

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