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Nutzen der Wärmedämmung wird anschaulich gemacht

PLUS-MINUS-Boxen am Haslbeck-Parkplatz

PLUS-MINUS-Boxen am Haslbeck-Parkplatz
Architekt Alfons Lengdobler stellte die Funktion der Würfel einer siebten Klasse der Mittelschule unter der Leitung von Ulrike Fleck vor.

PLUS-MINUS-Boxen am Haslbeck-Parkplatz

Nutzen der Wärmedämmung wird anschaulich gemacht

Als eine eindrucksvolle Energie-Spar-Aktion im Klimadialog Vilsbiburg sind von Dezember 2015 bis März 2016 zwei Musterbauteile in Vilsbiburg zu sehen: Die sogenannten PLUS-MINUS-Boxen stehen stellvertretend für ein „normales“ Haus und ein Passivhaus im Vergleich. Eine Projektarbeit der Mittelschule begleitet die Entwicklung der Energieverbräuche.

 

Derzeit wecken zwei futuristische Würfel am Zugang vom Haslbeck-Parkplatz zum Stadtplatz das Interesse der Passanten. Initiator Klimaschutzmanager Georg Straßer konnte die PLUS-MINUS-Boxen, ein Projekt des Passivhauskreises Rosenheim-Traunstein, für die Stadt Vilsbiburg gewinnen. Die „MINUS-Box“ ist das Modell eines nach der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) gedämmten Gebäudes, bei dem die Dämmstärke nur wenige Zentimeter dick ist, sozusagen die Pflicht-Variante. Die „PLUS-Box“ ist das Modell eines Passivhauses mit rund 30 Zentimeter bester Dämmung – und damit die Kür im Hausbau hinsichtlich Wärmeschutz. Der Innenraum der beiden Würfel wird durch Glühbirnen erwärmt und konstant auf 20 Grad gehalten. Das Display im Fenster zeigt den Stromverbrauch der Leuchtmittel und damit den Energiebedarf der jeweiligen Box an. Über die Wintermonate kann man hier sehr gut den zunehmenden Unterschied der beiden Boxen im Wärmeverbrauch beobachten.

 

Architekt Alfons Lengdobler aus Pfarrkirchen stellte als Mitglied des Passivhauskreises die Funktion im Beisein einer siebten Klasse der Mittelschule unter der Leitung von Ulrike Fleck vor. Die Kinder werden in den kommenden Wochen als Projekt im Rahmen des Umweltunterrichts laufend die Temperatur und den Stromverbrauch am Display ablesen, eine Tabelle erstellen und zum Projektende eine grafische Auswertung anfertigen. Lengdobler lobte das Engagement der Stadt Vilsbiburg für den Klimaschutz, nachdem er sich über die laufenden Aktivitäten erkundigt hatte.

Bürgermeister Helmut Haider bedankte sich beim Passivhauskreis für die kostenlose Leihgabe der PLUS-MINUS-Boxen. „Wir haben sie an einer gut frequentierten Stelle platziert, um möglichst viele Bürger aus nah und fern mit der Anregung zu konfrontieren: „Das Projekt zeigt den Vorteil der Wärmedämmung und damit verbunden die Kosteneinsparung an. Das sollte die Bürger motivieren, die Klimaschutz-Förderprogramme der Stadt für Maßnahmen für die Wärmedämmung zu nutzen.“

 

Förderprogramm der Stadt Vilsbiburg:

  • Eine fachkundige Beratung vor einem Neubau oder einer Bau-Sanierungsmaßnahme wird von Seiten der Stadt bis zu drei Stunden kostenfrei angeboten.
  • Auch bei der Außenwanddämmung, Fenstersanierung und Dachdämmung von Altbauten bietet die Stadt Vilsbiburg einen finanziellen Anreiz: zwischen 500 und 750 € je Maßnahme.
  • Bei der Errichtung von Passivhäusern sowie von Energie-Effizienzhäusern (KfW 55) bezuschusst die Stadt die Baumaßnahme pauschal mit 2.500 Euro.
  • Die Fördermittel der Stadt Vilsbiburg sind mit den Förderprogrammen der BAFA und KfW kumulierbar.

 

Förderunterlagen mit detaillierter Aufstellung der Anforderungen je Förderobjekt sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der Stadt Vilsbiburg www.vilsbiburg.de unter der Rubrik Klimaschutz zu finden. Für Fragen steht Klimaschutzmanager Georg Straßer, Tel. 08741/305-444 oder E-mail klimaschutz@vilsbiburg.de zur Verfügung.

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