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Text, Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 10.02.2016.

Fröhlich-buntes Musikprogramm beim Faschingskonzert der städtischen Musikschule

Die Drumkids waren dieses Mal Drumzombies.

Zombies im Narrenrhythmus

Vilsbiburg. Bunt und fröhlich präsentierte sich die städtische Musikschule beim Faschingskonzert in der überfüllten Aula der Grundschule. Etwa 60Mitwirkenden zeigten in knapp 90 Minuten, wie gute, handgemachte Musik die Faschingszeit aufzupeppen vermag.

 

Gleich zu Beginn des Konzerts feierte das Jugendblasorchester „Start Up“ Premiere. Unter der Leitung von Sebastian Bortolotti blies die derzeit zwölfköpfige Gruppe, die noch auf der Suche nach weiteren Orchestermitgliedern ist, mit der Titelmelodie aus „Star Wars“ von John Williams und „Rock Around the Clock“ von Max C. Freedman und James E. Myers zum Konzertauftakt. Auch die beiden anderen Bläserensembles, die „Clarinos“ und die „Saxofriends“, überzeugten mit fröhlichen Stücken wie „Chossn Kalah Mazel Tov“, „Lord of the Dance“ und „La Raspa“.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Die Vilssingers ganz authentisch bei Brenna tuats guat von Hubert von Goisern.Die Percussionensembles „Drumkids“ und „Drumkey“ setzten, eingeschlossen der Leitung der der beiden Ensembles, Roland Gallner, auf gruslige Zombieverkleidung und Vendetta-Masken, wohingegen die Musik, die die beiden Ensembles auf die Bühne brachten, gar nicht gruslig war: Mit verschiedenem Schlagwerk gab es unter anderem den „Mambo Logo“, „Carmencita“, „Axel F.“ von Harold Faltermeyer, „Tanz der Planeten“ aus dem Musical „Leben im All“ und, als besonderen Höhepunkt, „Africa“ von der US-amerikanischen Rockband „Toto“ zu hören.

 

Neben den Ensembles zeigten auch einige Solisten und Duos auf die Bühne der Grundschulaula ihr Können. Julia Kerscher und Simon Giglberger trauten jeweils solo am Akkordeon an „The Jolly Cabalero“ und „Bel Viso“ von Pietro Frosini heran und Markus Englberger brillierte am Klavier mit einer Boogie- Woogie-Version von Ludwig van Beethovens „Für Elise“. Ebenfalls sehr mutig und auch gelungen war der Auftritt der „Vilssingers“ unter der Leitung der neuen Gesangslehrerin Michaela Stahnke, die mit „Brenna tuat’s guat“ von Hubert von Goisern und einer sehr humorvollen Version von „Manahmanah“ das Publikum begeisterten. Barbara Brams und Victoria Marschall ließen mit dem Siebziger-Jahre-Schlager „Das bisschen Haushalt ... sagt mein Mann“ in passenden Kostümen jeder Feministin die Haare zu Berge stehen. Das Vokalensemble „Chorissimo“, für das ebenfalls Michaela Stahnke verantwortlich zeigt, wagte sich mit einem „Comedian Harmonists“-Medley sowie Abba-Songs auf die Bühne.

 

Auch Ludwig Rottenwallner hatte mit seinen beiden Ensembles, den „Tastenkids“ und „Popcorn“, ein faschingstaugliches Programm erarbeitet: Als Teufel verkleidet musste der Dirigierstab einem roten Dreizack weichen, der zu den von den „Tastenkids“ gespielten Stücken „Hernando’s Hideaway“, „Full Power“ und „Samba Tropica“ in zackigen Bewegungen durch die Luft geschwungen wurde. „Popcorn“ bekam zusätzlich gesangliche Unterstützung von Julia Geltinger, die „A Night Like This“ von Caro Emerald und „Lemon Tree“ von Fools Garden mit einer sehr selbstbewussten und klaren Singstimme vortrug. Seinen Abschluss fand das Konzert, passend zur fünften Jahreszeit, mit dem „Laughing Samba“ von Edmundo Ros, der alle Mitwirkenden noch einmal gemeinsam auf die Bühne brachte.

 

Bildunterschrift links

Die „Drumkids" waren dieses Mal „Drumzombies".

Bildunterschrift rechts

Die „Vilssingers“ ganz authentisch bei „Brenna tuats guat“ von Hubert von Goisern.

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