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Text, Foto: Vilsbiburger Zeitung, 22.06.2016

Musikschul-Benefizkonzert für den Hospizverein

Unter der Leitung von Musiklehrerin Sylvani Utami musizierten Musikschüler und Abiturienten für den guten Zweck.

Klassik bis Moderne Musik

Vilsbiburg. Unter der Leitung von Musiklehrerin Sylvani Utami musizierten am Sonntag im gut besuchten Saal der Volkshochschule Vilsbiburg Musikschüler und Abiturienten in Musik vom Gymnasium Vilsbiburg, vom Carossa-Gymnasium und vom Seligenthal-Gymnasium Landshut.

 

Vielfältige Musik und verschiedene Instrumente wie Cello, Geige, Klarinette, Klavier und Trompete sowie Gesang verzauberten die Zuhörer an diesem Abend mit wunderbarer Musik.

 

Jerry Valentin, zweiter Vorsitzende des Hospizvereins, bedankte sich bei allen beteiligten jungen Musikern und bei Sylvani Utami für den großartigen Abend. Ebenso für die Spende von 861 Euro, die dieses Benefizkonzert für das Hospiz einbrachte. Valentin berichtete von der Arbeit des Hospizvereins und erläuterte die Hospizidee. Bei der Hospizarbeit geht es um die sensible Wahrnehmung der Wünsche und Bedürfnisse, der Ängste, Befürchtungen und Hoffnungen sterbender Menschen und ihrer Angehörigen, damit der Mensch bis zuletzt als Person ernst- und angenommen wird. Damit diese Hilfe ernsthaft geleistet werden kann, haben sich Frauen und Männer aus dem Verein über mehrere Monate durch Fachkräfte zu Hospizbegleitern ausbilden lassen. Konkret werden Spenden für die Aus- und Fortbildung sowie Supervision von Hospizbegleitern verwendet sowie für Kunst-, Hunde-, Aromatherapie. Der Hospizverein finanziert auch Servicekräfte, um das Hospizpflegepersonal besonders am Wochenende zu entlasten. Hospiz ist in erster Linie eine Haltung, die Sterben und Tod als zum Leben gehörend akzeptiert. Der Hospizgedanke betrachtet auch das Sterben als einen Teil des Lebens und damit als einen natürlichen Vorgang, der weder verdrängt noch künstlich verlängert oder aktiv verkürzt werden muss. Liebevolle Zuwendung kann diese Phase neu mit Sinn erfüllen und die Hoffnung stärken, dass der Tod nicht das letzte Wort haben muss.

Unter der Leitung von Musiklehrerin Sylvani Utami musizierten Musikschüler und Abiturienten für den guten Zweck.

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