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Text: Vilsbiburger Zeitung, 03.05.2010 (Bernhard Beez)

Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Jonas Gleixner

Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Jonas Gleixner
Von links: Josef Roth, Georg Kammerer, Yasmin, Jonas und Dr. Werner Gleixner, Bürgermeister Helmut Haider, Friedhelm Eggemann

Der Ball als ständiger Begleiter

Tennisspieler Jonas Gleixner mit dem Manfred-Paech-Grossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Preisverleihung in der GrundschulaulaJugendsportpreis ausgezeichnet

Vilsbiburg. Auf den ersten Blick wirkt Jonas Gleixner wie ein ganz normaler Zwölfjähriger. Schüchtern und ein wenig schmächtig sitzt er am Donnerstagabend in der ersten Reihe in der Aula Grundschule und lauscht den Reden, die an diesem Abend gehalten werden. Und nur sein etwas verlegenes Lächeln lässt erkennen, dass die vielen hochrangigen Bürger der Stadt ausschließlich wegen ihm zu diesem Termin gekommen waren. Jonas Gleixner, schon in jungen Jahren höchst erfolgreicher Tennisspieler beim TC Grün-Weiß, wurde nämlich als fünfter Athlet mit dem Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 der Stadt Vilsbiburg ausgezeichnet.

Grossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Ansprache von Bürgermeister Helmut HaiderLaudator Georg Kammerer, Vorsitzender des Tennisbezirks Niederbayern, schilderte in seiner Ansprache die noch so kurze, gleichwohl schon sehr ereignisreiche Karriere des jungen Sportlers. Jonas Gleixner habe schon von frühester Kindheit an ein geradezu magisches Verlangen nach Bällen entwickelt: "Egal ob es ein Fußball, ein Volleyball oder ein Tischtennisball war - der Ball wurde zu seinem ständigen Begleiter", sagte Kammerer. Mit sieben Jahren sei er behutsam an den Tennissport herangeführt worden und sehr schnell hätten die Trainer sein außergewöhnliches Talent erkannt. Somit habe er schon mit acht Jahren eine wichtige Entscheidung treffen müssen: "Die Konzentration auf den Tennissport bedeutete zugleich, dass Skifahren und Fußballspielen in den Hintergrund treten mussten. Zumal ja immer klar war, dass auch die Schule nicht darunter leiden durfte", erklärte Kammerer.

Ältere das Fürchten gelehrtGrossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Georg Kammerer bei der Laudatio

Von da an ging es steil bergauf. Die ersten Erfolge bei Turnieren stellten sich ein, was umso bemerkenswerter ist, als Jonas Gleixner sich aufgrund seiner Stärke fast immer mit deutlich älteren Konkurrenten messen durfte. Als Zehnjähriger wurde er Bayerischer Meister, mit zwölf Jahren belegte er bei der "Niederbayerischen" Rang zwei - im U 16-Wettbewerb wohlgemerkt. Seine Leistungen führten ihn in seiner Altersklasse mittlerweile auf Rang drei der bayerischen und Platz 17 der deutschen Rangliste. Dazu sorgte er durch Endspielteilnahmen in Kufstein und Gengenbach auch auf internationalem Parkett inzwischen schon mächtig für Furore.

Den Spaß nie verlierenGrossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Bürgermeister Helmut Haider überreicht Urkunde, Medaille und Scheck

Georg Kammer vergaß nicht, das perfekte Umfeld als wichtige Voraussetzung für diese Erfolge zu nennen: "Dazu gehört das volle Engagement - zeitlich wie finanziell - der Familie. Eltern und Großeltern sind selbst begeisterte Sportler und unterstützen den Jungen vorbildlich. Dazu gehört aber auch ein funktionierender Tennisverein, der zum Glück in der Lage war, Jonas seinem Talent entsprechend zu fördern." Abschließend gab Kammerer Jonas Gleixner auf den Weg, trotz allen Ehrgeizes den Spaß am Tennissport nie zu verlieren.

Herzen im Sturm erobert

Der Zwölfjährige Schüler am Montgelas-Gymnasium, trat anschließend selbst ans Mikrofon und eroberte die Herzen der Besucher im Sturm. Artig bedankte er sich bei seinen Eltern und seinen Trainern, "denen ich es vielleicht nicht immer leicht gemacht habe, wenn ich mal wieder den einen oder anderen Ball verhauen habe". In Richtung des Laudators meinte er schelmisch: "Ich bin überrascht, wie viel Sie über mich wissen."

Grossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Dankesworte von Jonas Gleixner"Hervorragend hat er das gemacht, das wird noch ein großer Redner", lobte Bürgermeister Helmut Haider den jungen Athleten. Zu Beginn der Veranstaltung hatte Haider die Regularien für die Verleihung des Manfred-Paech-Sportpreises erklärt. Demnach muss der Preisträger, neben seinen sportlichen Leistungen, die Stadt Vilsbiburg überregional hervorragend vertreten und sich Verdienste um den Breitensport erworben haben. "Diese Voraussetzungen waren bei Jonas Gleixner allesamt erfüllt", so Haider.

Der Preis selbst besteht aus drei Teilen: Einer Urkunde, einer in der italienischen Partnerstadt Buja angefertigten Medaille und einem Geldpreis in Höhe von 500 Euro.

Grossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2009 - Musikalische Umrahmung durch das Percussemble DrumkeyKurz ging Haider noch auf die Bedingungen ein, die von der Stadt Vilsbiburg derzeit geschaffen werden können. "Wir können stolz sein auf die Voraussetzungen für die Trainings- und Wettkampfbedingungen, die wir unseren Athleten bieten können. Und durch den neu geschaffenen Kunstrasenplatz sowie die neue Ballsporthalle werden wir dies weiter verbessern." Somit sei gewährleistet, dass man in Vilsbiburg noch viele würdige Träger des Manfred-Paech-Jugendsportpreises erleben werde. Die Veranstaltung wurde vom "Percussemble Drumkey" der Musikschule Vilsbiburg umrahmt.

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