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Text und Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 15.06.2011 (Katharina Schmid)

Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2010 - U 16-Basketballmannschaft des TSV Vilsbiburg

Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2010 - U 16-Basketballmannschaft des TSV Vilsbiburg

"Bleibt hungrig!"

Manfred-Paech-Jugendsportpreis wurde an U 16-Basketballmannschaft verliehen

Vilsbiburg. "Eure Mannschaft hat einen tollen Charakter. Einzelinteressen werden zurückgestellt, das Team geht vor. Wenn das bei allen Profis so wäre." Worte, die am Freitagabend Georg Eichler in seiner Laudatio an den Preisträger des diesjährigen Jugendsportpreises der Stadt Vilsbiburg richtete: die U 16- Basketballmannschaft.

 

Zum sechsten Mal wurde am Freitag der Manfred-Paech-Preis, der seit 2003 jährlich an erfolgreiche Nachwuchssportler der Stadt verliehen wird, vergeben. Die Preisträger waren diesmal die Basketballer der U 16-Mannschaft, welche als Sieger der letzten Niederbayerischen Meisterschaft hervorgingen. "Die Jury hat sich einstimmig für euch entschieden", sagte Bürgermeister Helmut Haider in der festlich geschmückten Grundschulaula mit Blick auf die zehn Nachwuchssportler. Viel Applaus bekamen diese, als sie von Haider Medaille und Urkunde überreicht bekamen.

 

Der Jugendsportpreis geht auf Manfred Paech zurück, ein Mitglied des TSV Grossansicht in neuem Fenster: Manfred-Paech-Jugendsportpreis 2010 - Bürgermeister Helmut Haider, Laudator Georg Eichler, Trainer Jodi KreutzerVilsbiburg, der eng mit der Fußballabteilung verbunden war. Paech vermachte der Stadt 100 000 Euro seines Nachlasses, mit welchem die Stadt den Manfred-Paech-Fonds einrichtete. Aus diesem Fonds geht seither alljährlich der Preis zur Förderung der Sport-Jugend der Stadt hervor. Die Preisträger müssen, so besagen es die Richtlinien, Vilsbiburg durch den Sport überregional repräsentiert und sich durch besonderes Engagement hervorgetan haben.

 

Ehrgeiz und Siegeswillen

Diese Vorgaben haben die Nachwuchs-Basketballer erfüllt, wie auch Laudator Georg Eichler, erfolgreicher Trainer im deutschen Basketball, bestätigte. "Ihr habt euch nach Niederlagen immer wieder zurückgekämpft, habt Ehrgeiz und Siegeswillen gezeigt und um eure Erfolge gekämpft." Beispielhaft sei das Spiel gegen den MTSV Schwabing im Februar gewesen: Was drei Monate zuvor noch mit einer Niederlage von 40 Punkten Unterschied endete, entschieden die Basket-Jungs aus Vilsbiburg einige Wochen später souverän für sich. Auch auf internationaler Ebene zeigten sich die Nachwuchs-Sportler stark: In Wien und im schwedischen Lund kämpften sie sich jeweils bis in die Ko.-Runde der Wettbewerbe vor.

 

Besonders lobend hob Eichler in seiner Laudatio hervor, dass "sich die jungen Kerle schon so engagiert in den Schul-AGs zeigen". Er nahm damit Bezug auf die Trainertätigkeiten der U 16-Spieler, die an den vier Vilsbiburger Schulen insgesamt 70 Kinder für den Basketball-Sport begeistern. "Ihr führt den Nachwuchs an den Basketball heran. Das ist wichtig", sagte Eichler.

 

"Doch bei diesen Trainern wundert mich der Erfolg der Mannschaft nicht ", schwenkte er zu Jodi Kreutzer und Niki Märkl über. Er selbst habe beide schon trainiert und: "Ich habe noch nie so einen Wadlbeißer wie Jodi in der Devense erlebt", meinte er mit einem Augenzwinkern. Die beiden Spieler der ersten Herrenmannschaft der Baskets Vilsbiburg würden die wichtigen Werte im Sport weitergeben und so den Nachwuchs auf den richtigen Weg bringen. Neben den sportlichen Erfolgen der U 16-Mannschaft, sei der Paech-Preis die Bestätigung dafür. "Bleibt hungrig auf Erfolge", gab Eichler den jungen Sportlern mit auf den Weg. "In drei oder vier Jahren werdet ihr vielleicht in der Profi-Mannschaft spielen."

 

Zehn gute Freunde

Trainer Jodi Kreutzer selbst stellte schließlich den Charakter seines Teams vor. Anhand einer Bildershow zeigte er die U 16-Baskets beim Training, auf Reisen und im Wettkampf. "Die Jungs spielen nicht nur in derselben Mannschaft, sie sind auch zehn gute Freunde. Und das ist eine wichtige Komponente des Erfolgs", so Kreutzer. Nur wenn die Chemie im Team stimme, seien selbst mit einer verletzungsgebeutelten Mannschaft, wie es in Lund der Fall war, noch gute Resultate möglich.

 

Kreutzer warf auch einen Blick in die Vergangenheit: Erst 2010 hatten die Jungs nach einem intensiven Sommer-Training den Sprung in die Bezirksliga geschafft. "Seitdem sind sie endlich wieder gefordert", sprach er die extrem hohen Siege an, als die Jungs noch nicht in der Jugendleistungsliga spielten. Für die Zukunft visiere die Mannschaft die Bayerische Meisterschaft an. "Die wollen wir im nächsten Jahr gewinnen."

 

Abgerundet wurde die familiäre Veranstaltung mit einem lockeren Stehempfang. Für die festliche, musikalische Gestaltung sorgten die Geisenhausener Turmbläser mit schwungvoller Blechmusik.

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