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07/2012

Mobile Müllstationen an der Mittelschule

Mobile Müllstationen an der Mittelschule - Die Umweltschutzgruppe der Mittelschule in der Werkstatt in Kirchstetten beim Bau der Sortierbehälter

Vilsbiburger Schüler setzen Klimaschutzprojekt um

Ulrike Fleck nimmt ihr Amt als Umweltbeauftragte der Mittelschule ernst. Die engagierte Lehrerin, die auch im Agenda-Arbeitskreis Wasser und Umwelt aktiv ist, versucht die Schüler für das eher weniger populäre Thema Klimaschutz zu begeistern. "Und das gelingt Ihnen wirklich hervorragend!" stellt Klimaschutzmanager Straßer fest, der die Aktion "mobile Müllstation" im Auftrag der Stadt begleitet hat.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Die Umweltschutzgruppe der Mittelschule in der Werkstatt in Kirchstetten beim Anmalen der SortierbehälterMit ihrer Umweltschutzgruppe und Zimmerer Hans Kaltenecker aus Kirchstetten hat Fleck zwei Müllsortierbehälter - zusammen mit den Schülern der siebten Klassen - im Praxisunterricht in der Werkstatt gebaut. In den klassischen Farben der Müllsortierung haben die Kinder dann auch die Einzelbehälter der Kästen unterschiedlich angemalt: So steht der gelbe, größere Korpus für den "gelben Sack", also Verpackungen, die auch in größeren Mengen anfallen. CDs, Druckerpatronen und Batterien kommen in die blaue Öffnung, Biomüll in die braune "Tonne" und in die schwarze Box muss alles, was verunreinigt ist. Echten Anschauungsunterricht präsentiert dann die Gruppe in der Aula: Mit einer kleinen "Umweltaufführung" zeigen die aktiven Schüler allen anderen, wie sie die einzelnen, täglich anfallenden Abfälle in die Behälter sortieren sollen. "Alte Handys kommen zu mir", greift die Fleck in den Probelauf ein: "denn diese enthalten Rohstoffquellen diverser Natur, die erst noch erschlossen werden müssen" - so die Umweltbeauftragte. Sie handelt hier ganz im Sinne der Bayerischen Staatsregierung, die mit ihrer Sammelaktion "Handys clever entsorgen" einen Schulwettbewerb mit Preisen im Umfang von 15.000 € ausgeschrieben hat.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Die Schüler zeigen, wie’s geht: Müll sortieren will praktiziert sein!Mit dem pragmatischen Assoziationsprojekt haben Mittelschule und Stadt initiiert, dass die Schüler - und ihre Eltern - auch im Alltag die unterschiedlichen Müllfraktionen richtig zuordnen. Die beiden Sortierkästen werden an beiden Enden der Aula aufgestellt, damit sie jeder Schüler auch wirklich nutzt. Die "Umweltgruppe" leert jeden Nachmittag die Behälter aufs Neue, um einen Müllstau zu vermeiden. Zum professionell betriebenen Zwischenlager, dem Recyclinghof der Stadt, werden die einzelnen Fraktionen schließlich geliefert - ganz so, wie es jeder umweltbewusste Bürger auch tut.

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