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09/2012

Auftakt zur Bürgerbeteiligung am Solarfeld Vilsbiburg Süd

Freiflächenfotovoltaikanlage: So ähnlich  wird das Solarfeld Vilsbiburg Süd aussehen

Bürger können in Sonnenstrom investieren 

Vor den südlichen Toren Vilsbiburgs wird eine Fotovoltaikfreilandanlage mit 3,36 Megawatt Leistung entstehen (wir berichteten). Das Planungsverfahren hat die erste Auslegungsphase bestanden: Der Bau- und Umweltausschuss hat mit seiner Sitzung vom 13. September die Bauleitpläne und den Bebauungsplan gebilligt. Nun gilt es, parallel zur zweiten Auslegung die Betreibergesellschaft „Solarfeld Bürgerenergie Vilsbiburg Süd GmbH & Co. KG" zu formieren. Mit einer Informationsveranstaltung werden die Interessenten über Chancen und Risiken einer Beteiligung informiert.

 

„Die beteiligten Fachstellen haben sich durchwegs positiv zu unserem Vorhaben geäußert - somit können wir jetzt die Bürger zielsicher in das Projekt involvieren" - so Bürgermeister Helmut Haider zum aktuellen Stand im Bauleitverfahren. Die Stadt ist selbst als Gründungskommanditist mit einer Einlage von 10.000 Euro am 4,2-Millionenprojekt beteiligt, das Fremdkapital wird von einer Hausbank finanziert. Jetzt können sich die  Vilsbiburger Bürger informieren, ob und wie sie sich am Eigenkapitalvolumen von 1,1 Millionen Euro beteiligen möchten.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Inmitten des blühenden Aufwuchses wurde der Platz für eine Trafostation ausgehobenAls „Fondsmanager" und Generalunternehmer wurde die Firma Gold Solar Wind Verwaltungsgesellschaft aus Kirchroth engagiert. Deren Geschäftsführer, Josef Gold, hat langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Bürgerenergieanlagen und wird beim Informationsabend über die Chancen und Risiken einer Beteiligung an der Kommanditgesellschaft informieren. Während das Beteiligungsprospekt erstellt ist und derzeit zur Prüfung bei der BaFin liegt, werden alle Daten des Beteiligungsmodells detailliert erörtert. Eine Besonderheit ist, dass hier alle Gesellschafter eine Stimme haben werden, unabhängig von der Höhe der Einlage, die zwischen mindestens 3.000 und höchstens 15.000 Euro liegen kann.

 

Indessen wird auf dem „Solaracker" schon fleißig geplant und alles vorbereitet, damit die nachfolgende Montage reibungslos über die Bühne geht. Neben der Bauleitplanung wurde eine blütenreiche autochthone Wiesenmischung angebaut, die speziell für Solarfreiflächen entwickelt wurde. „Diese ökologische Grünanlage hat sich optimal entwickelt", freut sich Klimaschutzmanager Georg Straßer, und wird später zwischen den Modulreihen extensiv genutzt, ohne jegliche Düngung. „Wir sind guter Dinge, dass die Anlage bis Ende Oktober am Netz ist" - gibt sich Straßer zuversichtlich, der das Projekt vor Ort begleitet. Die Vollendung zu diesem Termin sei zwar nicht zwingend für die Realisierung des Projektes - doch könnte schon ab November eine stufenweise Absenkung der Einspeisevergütung die Rendite schmälern, abhängig vom Zubaukorridor der bundesweit installierten PV-Anlagen. Derzeit laufen am Solarfeld Markierungsarbeiten für die nachfolgende Installation der Kabel und Schraubfundamente, auf denen die Gestelle für die Module befestigt werden. Die Aufklärungsveranstaltung findet am 25. September um 19 Uhr in der Kolpinggaststätte, Pfarrbrückenweg 1, statt.

 

Bild links

Freiflächenfotovoltaikanlage: So ähnlich wird das Solarfeld Vilsbiburg Süd aussehen

 

Bild rechts

Inmitten des blühenden Aufwuchses wurde der Platz für eine Trafostation ausgehoben

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