Die Geschichte der Offenen Jugendarbeit

Die Geschichte der Offenen Jugendarbeit in Vilsbiburg

 

1973-1975 „WIR“ (Erzählung von Hr. Sarcher, 2019)

Es bildete sich ein offener Kreis von jungen Erwachsenen um die 20 Jahre alt, die als Ziel hatten ein selbstverwaltetes Jugendzentrum aufzubauen. Das Hauptinteresse galt der kulturellen und politischen Bildung der jungen Menschen. Also ähnlich einer VHS, die Herr Sarcher momentan leitet. Maßgeblich beteiligt waren daran neben Herrn Sarcher, Hans Hartl, Peter Cramer, Beinfuss Rudi und Billinger Artur. Man veranstaltete in dieser Zeit viele Freizeitaktionen wie beispielsweise Tanztees im Brausaal – Aschenbrenner oder Ausflugsfahrten nach Straubing. Da „WIR“ trotz Bemühung keinen Raum bekam und einige wegen des Studiums Vilsbiburg verliessen, hat sich die Initiative wieder 1975 aufgelöst.

1980-1982/83 Teestube (Erzählung von Fr. Barbara Wimmer und Jutta Loos)

Vor allem Jugendliche aus dem Bund Naturschutz und gymnasialem Umkreis (u.a. Haslbeck Stefan, Neudecker Gabi) suchten einen Platz, wo sich Jugendliche in Vilsbiburg treffen können. Das „alte E-Werk“ wird von der Stadt unter Hr. Bürgermeister Billinger den jungen Menschen zur Verfügung gestellt. Nach ca. 3 Jahren war Schluß, weil es die Stadt für andere Zwecke benötigte.

1983 -1991 Auf der Suche

Junge Leute, aus der Teestuben- Initiative“ entstanden suchen nach einem neuen Platz, wo sie sich treffen können. Dabei war Hr. Kreutzer Roland federführend.

1991 Gründung des Jugendforums – neues Jugendzentrum

Nach Auflösung der Landwirtschaftsschule in Vilsbiburg wurde die Werkstatt der Schule frei und wurde als neues “Jugendzentrum“ benützt.

Das Jugendforum wurde aus einem losen Verband an jungen Menschen 1991 als Verein gegründet, damit das neue Jugendzentrum einen Träger hatte. Es waren u.a. beteiligt am Jugendforum: Kreutzer Roland, Jutta Loos, Barbara Wimmer, Weinfurtner Rudi.

Das Jugendforum hatte im Durchschnitt etwa 60 Mitglieder. Jugendliche des Jugendzentrums engagierten sich ab einem bestimmten Alter auch als Mitglieder und ehrenamtliche Helfer beispielsweise bei Ausflügen.

Der Verein finanzierte sich durch Beiträge und Spenden. Damit finanzierten sie den Betrieb. Die Stadt übernahm die Kosten des Gebäudes wie Heizung und Strom.

Ehrenamtliche Helfer öffneten das Jugendzentrum 1991 bis zur Anstellung der Hauptamtlichen Kraft 1996 etwa vier Nachmittage in der Woche von 13:00 bis 16:00/ 17:00.

Der Anteil von Jugendlichen mit türkischer Abstammung war sehr hoch, ebenso waren es viel mehr Jungs als Mädels.

Die Probleme mit Anwohnern (Lautstärke, Flaschen, Feiern) nahm überhand und führte zu Diskussionen (auch im Stadtrat), ob man eine hauptamtliche Kraft einstellen sollte.

Die Stadt und der Landkreis haben daraufhin eine Hauptamtliche Kraft eingestellt. Weisungsbefugt war aber das Jugendforum

1996- 2016 Hauptamtliche Stadtjugendpflege

Frau Kerstin Blöchinger war 20 Jahre Stadtjugendpflegerin in Vilsbiburg

Etwa 1999 habe es zwischen Frau Blöchinger und dem Jugendforum Konflikte gegeben, die auch in der Presse beschrieben wurden.

Das Jugendforum hat sich aufgrund dessen aus dem Jugendzentrum zurückgezogen und wurde auch aus der dienstlichen Aufsicht entbunden.

2011 Auflösung des Jugendforums

Da es keinen jugendlichen Nachwuchs mehr gab hat man sich entschlossen das Jugendforum aufzulösen.

2016 –  heute Herbert Dressler ist Stadtjugendpfleger

Veränderung des Konzeptes des Jugendzentrums

Jungbürgerversammlung 2017, 2019

Jugendhilfeplanung 2019

drucken nach oben