Die nette Steckdose: Den Radlakku für ein Trinkgeld laden

Angelehnt an die schon länger existierende Aktion „Die nette Toilette“, die Gasthäuser in manchen Städten für Bürger anbieten, hatten wir im Rahmen des „Elektromobilitätskonzeptes“ die Idee, dieses im Prinzip auch für Elektrofahrräder anzubieten.

Nette Steckdose

Ausgehend vom Regionalmanagement der Stadt Vilsbiburg hatten sich einige Gemeinden des südlichen Landkreises für die Elektromobilitätsstudie zusammengeschlossen, um diese interkommunal zu fördern, vor allem für den Bau neuer Ladestationen für Autos. Zunächst dachte man an die Installation von Ladestationen für Fahrräder an Gaststätten mit Biergärten, doch schnell wurde klar, dass das für so manchen Wirt zu kostspielig würde, ebenso für die Kommunen selber. Eine einfachere Lösung lag auf der Hand: Gastwirte lassen Fahrer von Elektrofahrrädern kostenlos ihre Akkus an einer Steckdose im Haus laden und diese quittieren das freundliche Entgegenkommen der Gastwirte mit einem Trinkgeld, nach dem Motto „A Radler für Sie - und Saft für Ihr Radl?“

Diese Aktion soll zum Radfahren anregen und die Hemmschwelle überwinden, für das Laden beim Wirt anzufragen. Über 40 teilnehmende Gaststätten zeigen mit dem Aushang eines Plakates, dass sie an der Aktion teilnehmen. Diese finden Sie auch hier auf dem Flyer, der in den Rathäusern des südlichen Landkreises sowie bei den teilnehmenden Gaststätten ausliegt.

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