Das Fachbüro B.A.U.M. Consult hat unter Einbeziehung der Bürgerschaft, der Verwaltung und einer Steuergruppe vor Ort ein Hitzeanpassungskonzept erstellt. Sie konzentrierte sich aus einer Fülle von denkbaren Maßnahmen auf real umsetzbare und auch finanzierbare Vorschläge, hinsichtlich verschiedener Anforderungen u.a. aus dem Baurecht, diese wurden schließlich in das Konzept übernommen und sind hier einsehbar. Das vorliegende Hitzeanpassungskonzept wird seitens der Regierung mit 80% gefördert. „Vorschläge für Maßnahmen sollen nicht nur einzeln bzw. isoliert dargestellt werden, sondern eingebettet in eine Gesamtbetrachtung, wie es im vorliegenden Konzept gegeben ist“, stellte Klimaschutz- und Regionalmanager Georg Straßer klar, denn für die spätere Umsetzung von Maßnahmen ist für den Fördermittelgeber die Verträglichkeit mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) der Stadt maßgeblich. Das vorliegende Konzept dient – neben dem Klimaschutzkonzept - zudem als Fortschreibung des ISEK, wie es die Regierung von Seiten der Stadt forderte. Somit habe man nun eine Grundlage, dass einzelne Maßnahmen daraus, jeweils im Hinblick auf die Umsetzung, nachfolgend geplant und beschlossen werden können und es stehen infolge seitens der Regierung Niederbayern Fördermittel für solche und weitere in Aussicht, so Straßer zur strategischen Vorgehensweise.
Die Stadt konnte hinsichtlich des Bedarfes praktisch umsetzbarer Maßnahmen im Zentrum, im Sinne einer Fortführung des neuen Konzeptes, eine Projektarbeit an der Hochschule Landshut platzieren. Die Studierenden des Masterstudiengangs Transformation und Nachhaltigkeit haben einen Bachelorabschluss und kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Sie starteten mit ihrer Projektarbeit im März 2026, unter Leitung von Frau Professor Berger, in Abstimmung mit dem Klimaschutz- und Regionalmanager, mit der Bewertung des Stadtplatzes und seiner Peripherie. Die Masterstudiengruppe wird unter Einbeziehung des Hitzeanpassungskonzeptes sinnvolle Maßnahmen zum Hitzeschutz erarbeiten, ähnlich der Projektarbeit dieses Studiengangs im vergangenen Jahr, in der sie ein Zukunftsbild für die Stadt Landshut geschaffen hatten. Die Ergebnisse sollen unter Einbeziehung der Bevölkerung erarbeitet und final dem Stadtrat im Juli vorgestellt werden.
Die Studierenden möchten bei ihrer Projektarbeit die Anregungen der Bürger einbeziehen, über eine kurze anonyme Umfrage mit einem Fragebogen, siehe Datei zum Download bzw. den QR-Code: Alle Interessierten sind aufgerufen, sich zu beteiligen.
Das neue Hitzeanpassungskonzept wird hiermit (siehe Datei zum Download) veröffentlicht. Für Fragen und Anregungen zur Projektarbeit der Hochschule Landshut können Sie sich gerne an Klimaschutz- und Regionalmanager Georg Straßer wenden: strasser@vilsbiburg.de, Tel. 305-160.















