4/2018

Fahrradanlagen am Bahnhof erweitert

Gelungene Kombination von Park und Ride: Den meisten Zugpendlern ist es schon länger aufgefallen: Am Bahnhof wurden in den letzten Monaten die Abstellanlagen für Radfahrer ausgebaut und um zwei Elemente erweitert. Es gibt jetzt mehr überdachte Fahrradstellplätze, sichere Ladestationen für E-Bike-Akkus und abschließbare Fahrradboxen.

Fahrradanlagen am Bahnhof erweitert

Inbetriebnahme der Fahrradstation, v.l.: Franz Degenbeck (Fa. Breiteneicher), 2. Bürgermeister Johann Sarcher, Stadtwerke-Leiter Wolfgang Schmid, Hochbautechniker Helmut Lackermeier, Stadtwerke-Elektromeister Georg Lechner, Regionalmanager Georg Straßer, 1. Bürgermeister Helmut Haider und Stadtrat Sebastian Huber

Die überdachten Radstellplätze waren in den letzten Jahren vor allem in den Sommermonaten zunehmend überfüllt. Darum initiierte Regionalmanager Georg Straßer eine Ausdehnung dieser Radabstellanlagen um weitere Elemente im Arbeitskreis Verkehr, in dem neben erstem Bürgermeister Helmut Haider auch Mitarbeiter der Verwaltung, je ein Stadtrat aller Fraktionen, und je ein Vertreter der Polizei und des Klimastammtisches mitwirken. „Im Stadtrat beschlossen wir dann die konkrete Umsetzung der Maßnahme, die von der Regierung von Niederbayern auch bezuschusst wird“, erklärte Bürgermeister Haider bei der Eröffnung am 14. November und ergänzte: „Wir als Klimakommune wollen damit mehr Pendler vom Auto weg - hin auf die Schiene bringen und zugleich auf das Fahrrad für den Weg zum Bahnhof, als eine ideale Kombination im Modalsplit.“ 

 

Radboxen für wertvolle Fahrräder

Erweitert wurden die beiden Reihen der Radständer um eine weitere Reihe von 20 Stellplätzen, samt Überdachung. Dazu kommen noch vier Fahrradboxen für hochpreisige Räder: Es sind kleine Garagen von je zwei Meter mal 80 Zentimeter Stellfläche, die abschließbar sind und neben einem Fahrrad auch so manches Equipment aufnehmen können, wie Schutzkleidung und Helm. „Das ist für Pendler mit hochwertigen Rädern eine feine Sache, um Diebstahl oder Vandalismus vorzubeugen und bei der Weiterfahrt ballastfrei zu sein“ kommentiert Regionalmanager Straßer die Investition und meint: „Wer für sein Bike einen vierstelligen Betrag ausgibt, dürfte das Angebot der Stadt zur sicheren Verwahrung in Erwägung ziehen“. Die Boxen können über eine Schlüsselausgabe bei der Stadt zu einem erschwinglichen Preis langfristig gemietet werden, für sechs oder 12 Monate.

 

Den Akku laden und mit der Bahn ans Ziel

Entsprechende Schutzfunktionen wie die Radboxen für Räder bieten die PIN-autorisierten Ladestationen für  Akkus von Elektrorädern:  Die Akkus werden einfach vom E-Bike getrennt, in den Ladeboxen angesteckt und diese mittels PIN-Eingabe eingeschlossen. Das PIN-Verfahren ermöglicht allen Nutzern, ohne Registrierung zu laden, man muss sich lediglich den anfangs eingegebenen vierstelligen Code merken, um die Tür wieder zu öffnen! Das kleine Projekt war wieder eine gelungene Zusammenarbeit städtischer Einrichtungen: von der Verwaltung, die den Ablauf organisierte, dem Bauhof, der bei der Montage beteiligt war und den Stadtwerken, die den Netzanschluss ausführten und die Betriebssicherheit der Ladeboxen gewährleisten. Die baulichen Arbeiten wurden von der hiesigen Firma Breiteneicher ausgeführt. Das Bauvorhaben wurde von der Regierung Niederbayern gefördert, da es die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs unterstützt.

Weitere Informationen: Regionalmanager Georg Straßer, 08741 305-444, strasser@vilsbiburg.de

drucken nach oben