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Agenda 21 - Besichtigung einer Pelletheizung

Ein Kreis von etwa 15 Leuten traf sich, um in Schalkham eine Pelletheizung anzuschauen. Heizungsbauer Ernst Obermeier erklärte an der laufenden Heizung, welche Komponenten sie hat und wie sie funktioniert. Aus einem Pelletlager werden über einen Schlauch mit Schraube die Pellets in eine Kammer beim Ofen geführt und von dort, automatisch gesteuert, in die Brennkammer befördert. Das Wasser im Heizungskreislauf wird wie bei jeder Zentralheizung erhitzt und zu den Heizkörpern gepumpt. Der Bedienungskomfort ist also vergleichbar mir dem einer konventionellen Öl- oder Gasheizung. Da die Pellets fast restlos verbrennen, muss nur ganz selten einmal die Asche ausgeleert werden. Der Pelletofen lässt sich außerdem auch mit Stückholz heizen.
Es wurden nochmals einige Vorteile der Pelletheizung aufgezeigt: CO2-neutrale, also umweltschonende Verbrennung; einheimische erneuerbare Energie statt Öl oder Gas, dessen Vorräte begrenzt sind und die von weither transportiert werden müssen; so abgasarm, dass der Kaminkehrer gar nicht messen muss; problemlose, ungefährliche Lagerung der Pellets. Ernst Obermeier hatte viele Fragen der interessierten Zuschauer zu beantworten, vor allem zu den Investitionskosten, zur Höhe der Heizkosten und auch zur Lagerung der Pellets. Die Investitionskosten entsprechen in etwa denen bei einer Ölheizung, wenn man einberechnet, dass man einen Zuschuss von 4000 DM bekommt und keine Tanks nötig sind. Die Kosten für den Heizbetrieb liegen etwa so hoch wie die Ölheizkosten bei einem Ölpreis von 65 Pfennigen. Zur Lagerung rechnete ein Zuschauer aus: "Wenn man sich den Raum, in dem jetzt die Öltanks stehen, zur Decke zugemauert denkt, kann man darin fast die gleiche Energiemenge in Pelletform lagern, wie sie sich jetzt in den Öltanks befindet."
Die Zuschauer zeigten sich von dem Abend sehr angetan. Gerade für Einfamilienhäuser ist die Pelletheizung durchaus eine komfortable Alternative zur Öl- oder Gasheizung, weil sie ökologischer und, wenn der Öl- und Gaspreis steigt, auf längere Sicht wohl auch billiger ist.

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