Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Vilsbiburg  |  E-Mail: stadt@vilsbiburg.de  |  Online: http://https://www.vilsbiburg.de

Agenda 21 - Last-Minute-Ausbildungsbörse

Ausbildungsplätze in letzter Minute

Text: Vilsbiburger Zeitung vom 10.06.99


Agenda-Arbeitskreis "Wirtschaft und Konsum" initiiert Jobbörse


Vilsbiburg. Eine beispielhafte Aktion hat der Agenda-Arbeitskreis "Wirtschaft und Konsum" gestartet: Bei einer Jobbörse wollen sie Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, und Betriebe, die noch Ausbildungsplätze anbieten, unverbindlich und unbürokratisch zusammenbringen. Unterstützt wird die Aktion des Agenda-Arbeitskreises vom Arbeitsamt Vilsbiburg, von Haupt- und Realschule, vom Wirtschaftsforum und der Stadt Vilsbiburg.

Zuerst wurde ermittelt, ob der Bedarf zu einer derartigen Jobbörse überhaupt besteht: Eine Umfrage an Haupt- und Realschule ergab, dass (am 17. Mai) noch etwa 30 Jugendliche Ausbildungsplätze suchten. Daraufhin wurden rund 140 örtliche Betriebe mit dem Hinweis auf die unbürokratische und unverbindliche Veranstaltung am Samstag angeschrieben. Natürlich sind auch Betriebe willkommen, die kein persönliches Anschreiben erhalten haben.

Bei der Veranstaltung am Samstag um 14 Uhr in der Aula der Realschule soll der Kontakt zwischen den Betrieben und den ausbildungswilligen Jugendlichen hergestellt werden. Die Betriebe stellen sich und ihre Produkte kurz vor. Ob tatsächlich dann ein Ausbildungsverhältnis zustande kommt, wird man sehen.

Verbindlich angemeldet haben sich bis jetzt elf Firmen. Einige werden zwar nicht anwesend sein, haben aber Lehrstellen frei. An diese können Adressen vermittelt werden.

Wie der Sprecher des Arbeitskreises, Karlheinz Hiller, und Wirtschaftsreferent Josef Schubert erläuterten, finde diese Aktion im Rahmen der Agenda 21 statt, da das Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert zum Ziel eine sozial gerechte, ökologisch verträgliche und nachhaltige Entwicklung habe. "Und was wäre sozialer, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher, als Jugendlichen vor Ort eine Ausbildung zu ermöglichen?"

drucken nach oben