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Vilsbiburger Zeitung, 08.12.2014 (Text Julia Fedlmeier, Fotos Georg Soller)

Musikschulen Landshut und Vilsbiburg geben gemeinsames Percussion-Konzert

Musikschulen Landshut und Vilsbiburg geben gemeinsames Percussion-Konzert

Auf die Pauke gehauen

Bongos, Snare Drums, Cajóns, Marimbaphone, ein Gong und natürlich die Triangel sind nur einige der unüberschaubar vielen Percussion-Instrumente, die vergangenen Samstag bei der „Percussion Drums Music Night" im Jugendkulturzentrum in der Alten Kaserne zum Einsatz kamen. Das erste Gemeinschaftskonzert der Schüler des Landshuter Musiklehrers Albert Kraheberger und des Vilsbiburger Musiklehrers Roland Gallner begeisterte den vollen Konzertsaal.

 

Der erste Teil des Konzerts gehörte den jüngeren Musikschülern: Albert Kraheberger wählte für seine Schüler teilweise selbstkomponierte Solo- und Duo-Stücke wie „Get Ready to Rumble", „Festival for Sticks" oder „Belly Dance" aus, mit denen die jungen Schlagzeugschüler glänzen konnten. Die von Roland Gallner geleiteten Ensembles „PercussionKids" und „Drumkids" zeigten in größerer Besetzung ein Salsa-Arrangement und „Räkkteim" von Eckhard Kopetzki. Das von den „Drumkids" neu einstudierte Stück „Carmencita" von Fritz Stirnemann feierte auf dem Gemeinschaftskonzert eine äußerst gelungene Premiere.

 

Grossansicht in neuem Fenster: „Samba“ mit Basti Schmid, Schlagzeuglehrer Albert KrahebergerIm zweiten Teil des Konzerts zeigten die älteren Schüler ihr Können: Mit und ohne Instrumentalbegleitung von der CD hauten Schlagzeugschüler beider Musiklehrer lautstark auf die Trommeln. Die sehr anspruchsvollen Schlagzeugparts von „Limp Bizkits" „Take a Look Around" brachten Simon Loibl zum Schwitzen. Und auch Johannes Gerbls Songauswahl, „Hunter and Prey" von „Rage", war nichts für Liebhaber von ruhiger Musik. Marco Arz und Martin Schmid trommelten als Snare- Drum-Duo mit erstaunlicher Schnelligkeit und Präzision „Ram & Jam" und „Colossus" von Jay Wanamaker. Besonders Zacharias Priller konnte im Duo mit Schlagzeuglehrer Gallner mit „Crossfire" von Chris Stock überzeugen, genau wie Tim Hanke und Martin Schmid als Duo an zwei Schlagzeugen.

 

Das achtköpfige Ensemble „Percussemble Drumkey" stellte in unterschiedlicher Instrumentalbesetzung die Vielseitigkeit der Percussionmusik unter Beweis: Der Galloway- Drumcall von Heinz von Moisy, das von Roland Gallner selbst komponierte „House of Music" und „Valencia" von Ney Rosauro brachten zwischen den Solo- und Duo-Stücken Abwechslung ins Programm. Der 80er-Jahre-Hit „Africa" der Rockband „Toto", bei dem das „Percussemlbe Drumkey" und die „Drumkids" mit viel Hingabe auf die Klangstäbe der Marimbaphone und Vibraphone schlugen, ließ die Zuhörer nach einer Zugabe verlangen.

 

Zusammen mit den Schlagzeugschülern aus Landshut spielten die Vilsbiburger Percussion-Ensembles spontan ein mitreißendes Samba- Percussion-Arrangement, bei dem Roland Gallner mit Trillerpfeife die Regie übernahm. Im kommenden Jahr soll es eine Wiederholung des Gemeinschaftskonzerts geben.

 

Bildunterschrift links

Die Schlagwerk-Ensembles „Drumkids“ und „Percussemble Drumkey“ aus der Musikschule Vilsbiburg mit Schlagzeug-Lehrer Roland Gallner bei ihrem schönen Finale mit „Africa“.

 

Bildunterschrift rechts

„Samba“ mit Basti Schmid, Schlagzeuglehrer Albert Kraheberger

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