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Text, Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 01.04.2015

Frühlingsklänge in der Musikschule

Frühlingsklänge in der Musikschule

Kammerkonzert lockte wenige Besucher in den Musikschulsaal

So kann der Frühling beginnen: Passend zum meteorologischen Frühlingsbeginn zeigten einige Musikschüler beim Kammerkonzert imMusikschulsaal, was sie bisher in diesem Schuljahr zusammen mit ihren Musiklehrern Rolf Ulrich Denzer, Monika Mücher- Mond, Sylvani Utami, Ludwig Rottenwallner, Sebastian Bortolotti, Irmgard Blenninger und Gabi Jäckle-Mayr erarbeitet haben. Einige unter ihnen waren beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert" erfolgreich und stellten ihre Wettbewerbsstücke vor.

 

Kurz nach Beginn des annähernd zweistündigen Konzerts zeigten Aurelia von Roennebeck an der Querflöte und Julia Röhrl am Klavier, die bei „Jugend musiziert" in der Altersgruppe der Neun- bis Zehnjährigen antraten, dass sie zurecht die volle Punktzahl von den Preisrichtern erhalten haben: Die beiden noch sehr jungen Musikerinnen legten beim Stück „Melancholie" für ihr Alter erstaunlich viel Gefühl an den Tag.

 

Sabrina Diny schaffte es, genau wie es der Titel ihres Stücks, „Le raconteur d'histoires" von Jean-Marie Londeix es versprach, mit ihrem Saxophon Geschichten zu erzählen. Die etwas ungewöhnliche Kombination aus Elisabeth Kerscher an der Querflöte und Julia Kerscher am Akkordeon spielte das bewegt und auch etwas dramatisch klingende Stück „Little Sheep" von Hans-Günther Kölz und zeigte, wie gut ihre beiden Instrumente miteinander harmonieren.

 

Lucia Maier schien wirklich alles aus ihrem Hackbrett herauszuholen, was möglich ist: Das moderne, rhythmisch sehr anspruchsvolle und auch teilweise sehr schnelle Stück „Fantasia" von Waldram Hollfelder meisterte sie mit Bravour.

 

Das fünfköpfige Blockflötenensemble unter der Leitung von Rolf Ulrich Denzer spielte eine mehrstimmige Version des englischen Volksliedes „Greensleeves" vor. Sehr sicher und mit viel Gefühl trug Carina Maller das schwer zu spielende Akkordeonstück „Czardas" von Vittorio Monti vor. Julia Heckel konnte an der Klarinette voll mit dem träumerischen „Fantasiestück 1" von Niels Wilhelm Gade überzeugen, Eva Albersdörfer bewies am Saxophon mit dem „Concertino" von Jean-Baptiste Singelée ihr musikalisches Talent.

 

Am Ende des Konzerts beeindruckte Michael Geltinger am Marimbaphon die Zuhörer: Auswendig und scheinbar ganz ohne jede Unsicherheit beendete er mit „Furioso and Valse in D-minor" von Earl Hatch den Konzertabend.

 

Den wirklich sehr engagierten und talentierten Musikern wäre wirklich ein etwas besser besetzter Musikschulsaal zu wünschen gewesen.

 

Bildunterschriften

Julia Röhrl am Klavier und Aurelia von Roennebeck an der Querflöte bewiesen viel Musikalität (oben).

Carina Maller wagte sich mit Erfolg an „Czardas“ heran (unten links).

Lucia Maier zeigte die moderne Seite der Hackbrett-Musik (unten rechts).

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