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Text, Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 28.07.2015

Abschlusskonzert der städtischen Musikschule auf hohem Niveau

Starker Holzbläser-Klang: Quadro Saxo hatte einen Paso Doble dabei.

Das Beste kommt zum Schluss

Vilsbiburg. Mit einem großen Abschlusskonzert in der Aula der Grundschule ging am Freitag auch die Reihe der verschiedenen Konzerte der städtischen Musikschule zu Ende. Noch einmal ließen die besten Nachwuchsmusiker der Schule erklingen, was sie im vergangenen Jahr gelernt haben. Bei dieser Gelegenheit wurden das Ensemble Drumkids, das die Musikschule beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Hamburg vertreten hat, für seinen großen Erfolg geehrt. Übergeben wurden auch die Urkunden für die bestandenen D1- und D2-Prüfungen.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Die erfolgreichen D1/D2-Prüflinge mit ihren Musiklehrern.Es war ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Konzert auf hohem Niveau, das die mehr als 70 Mitwirkenden ihrem Publikum geboten haben. Kurzweilig auch deswegen, weil das Programm beinahe alle musikalischen Genres enthielt, die einzelnen Werke aber zum Teil in überraschender Besetzung oder Form dargeboten wurden. Auch der ständige Wechsel zwischen Solodarbietungen, Duetten oder Ensembles ließ keine Langeweile aufkommen.

Grossansicht in neuem Fenster: Carina Maller spielte Csárdás.Zugleich konnten die Zuhörer auch miterleben, welche musikalische Reife die Kinder im Lauf der Jahre erlangen. So wurde das Konzert von dem bislang jüngsten Ensemble der Musikschule, „Butterfly“, eröffnet, die zusammen mit der Gruppe „Coloured Notes“ Traditionals spielte. Etwas später hörte man die „Erinnerung an Zirkus Renz“, mit Spannung und Tempo von Michael Geltinger am Xylophon und Carina Maller am Akkordeon gespielt. Beide haben erfolgreich das Musik-Additum im Zuge der Abiturprüfungen am Montgelas-Gymnasium absolviert. Und zum Finale gab es das Wettbewerbsprogramm der „Drumkids“ zu hören, mit dem sie sich immerhin unter die besten Nachwuchs-Percussions-Ensembles Deutschlands gespielt haben.

Die leichte Dominanz der Schlagwerker und der Holzbläser am Gesamtprogramm erklärt sich, wenn man den frischen Zugang der jungen Musiklehrer zu ihren Schülern beobachtet: Roland Gallner und die Percussionkids demonstrierten einen nicht ganz einfachen Salsa, bei dem nach diversem Schlagwerk auch die unterschiedlichen Körperklänge – geklatscht, geschnipst, an die Brust geklopft und so weiter – zum Einsatz kamen. Großen musikalischen Ehrgeiz zeigte auch „Quadro Saxo“ bei dem Paso Doble „El Capeo“ von Antonio Parera.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Von einem Schlagzeuger komponiert für Schlagzeuger: Totos 'Africa' fußt auf afrikanischen Rhythmen.In der Summe aller Programmpunkte – von Klavierstücken über Vivaldis Frühlingsklänge von den Querflöten, Rod Stewards „Sailing“ im Blechbläsersound bis Schostakowitschs Walzer Nr. 2 mit Saxofon und Akkordeon – erlebten die Zuhörer die große musikalische Bandbreite, die an der Musikschule aktuell angeboten wird, und die Begeisterung für die Musik. Es ist eine große Aufgabe der städtischen Kulturpolitik, diesen Schatz zu hüten und das musikalische Spektrum der Schule zu bewahren oder auszubauen. Denn an der Musikschule verbinden sich Nachwuchsförderung und die Entwicklung einer kulturellen Identität der Stadt.

 

 

Prüfung bestanden

 

Folgende Schüler haben die theoretische und praktische D1/D2-Prüfung bestanden und erhielten beim Abschlusskonzert der Musikschule ihre Urkunde von Bürgermeister Helmut Haider und Musikschulleiter Rolf-Ulrich Denzer:

D1: Akkordeon: Sophia Speil; Klavier: Julia Weiß; Saxophon: Sabrina Diny, Franziska Praller, Felix Steer; Trompete: Matthias Raeithel, Querflöte: Sophia Speil.

D2: Querflöte Tanja Wirthmüller, Klavier: Johannes Förster und Ludwig Gratz.

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