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Text, Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 29.03.2016

Kammerkonzert der Schüler und Lehrer der Musikschule

Julia Kerscher überzeugte am Akkordeon mit dem Kanon in D von Johann Pachelbel, der sonst gerne bei Hochzeiten gespielt wird.

Ein Querschnitt des musikalischen Könnens

Vilsbiburg. Kürzlich standen bei der Musikschule Vilsbiburg alle Zeichen auf Klassik: Die Schüler der Musiklehrer Sebastian Bortolotti, Sylvani Utami, Monika Mücher- Mond, Irmgard Blenninger, Rolf-Ulrich Denzer, Harry Bittner, Roland Gallner und Ludwig Rottenwallner luden zum Kammerkonzert in den Veranstaltungssaal und konnten vor einem gut besetzten Saal ein abwechslungsreiches Programm darbieten.

 

Beim Kammerkonzert stand dieses Mal vor allem der Flügel im Mittelpunkt: So eröffnete Elisabeth Drexlmaier das Konzert mit einer Sonatine in G-Dur von Ludwig van Beethoven, Christina Royes trug den passenderweise sehr dissonant klingenden „Worrisome Blues" von Martha Mier vor, Antonia Wortmann konnte mit dem bekannten „Präludium in C-Dur" von Johann Sebastian Bach am Klavier überzeugen und der „Maple Leaf Rag", gespielt von Ilona Rohrmann, war das mit Abstand am fröhlichsten klingende Stück des Abends. Besonders beeindruckten die noch sehr junge Pianistin Julia Röhrl mit einer auswendig gespielten Invention in h-moll von Johann Sebastian Bach, Markus Engelberger mit seinen unglaublich schnellen Fingern beim „Presto" von Frédéric Chopin und Ludwig Gratz mit einem Präludium und einer Fuge von Bach.

 

Klassische und anspruchsvolle Gitarrenmusik gab es bei Sophia Hagn und Nina Zehentbauer im Duo mit einem Allegretto von Ferdinando Carulli zu hören. Auch das Trio-Gitarrenstück „Night in Santiago" von Maria Linnemann, das von Natascha Postruznik, Ursula Unterreithmeier und Anna Zehentbauer vorgetragen wurde, stellte unter Beweis, wie abwechslungsreich Gitarrenmusik abseits von Pop- und Rockmusik sein kann. Und wer dachte, dass die Blockflöte ein „einfach" zu spielendes Instrument sei, wurde beim Kammerkonzert eines Besseren belehrt: Lena Bauer spielte ein Adagio von Jean- Baptiste Loeillet de Gant, Teresa Hausberger ein Allegro von Georg Philipp Telemann und das siebenköpfige Blockflötenensemble den Rendsburger Tanz von Hans Poser. Einer der Höhepunkte des Konzerts war aber der Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel, den Julia Kerscher am Akkordeon interpretierte und der bei vielen Besuchern für Gänsehautmomente sorgte.

 

Den Abschluss eines sehr gelungenen Konzerts bildete Michaela Haider mit einem Klassiker aus der klassischen Musik: „Für Elise" von Ludwig van Beethoven, das während des Vortrags zu einem Boogie- Woogie-Stück mit Motiven aus Beethovens Werk wurde.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Sophia Hagn und Nina Zehentbauer spielten anspruchsvolle klassische Gitarrenmusik von Ferdinando Carulli. Grossansicht in neuem Fenster: Das Blockflötenensemble zeigte mit Unterstützung von Musiklehrer Rolf-Ulrich Denzer, was in diesem oft unterschätzten Instrument steckt.

 

Bild links oben

Julia Kerscher überzeugte am Akkordeon mit dem Kanon in D von Johann Pachelbel, der sonst gerne bei Hochzeiten gespielt wird.

 

Bild links unten

Sophia Hagn und Nina Zehentbauer spielten anspruchsvolle klassische Gitarrenmusik von Ferdinando Carulli.

 

Bild rechts unten

Das Blockflötenensemble zeigte mit Unterstützung von Musiklehrer Rolf-Ulrich Denzer, was in diesem oft unterschätzten Instrument steckt.

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