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Kammerkonzert 2017 - Urkunden an erfolgreiche D 1-Prüflinge überreicht

Kammerkonzert 2017 - Gitarrenquintett - „Danza Paella“

Am vergangenen Samstag, 20.05.2017, veranstaltete die Städtische Musikschule Vilsbiburg ihr alljährliches Frühlingskonzert (Kammerkonzert) und nahm die zahlreichen Besucher mit auf eine Reise quer durch die Musikepochen.

 

Das klassische Musik keinesfalls alt und langweilig ist, bewiesen 30 junge Akteure deutlich. Mit barocker Flötenmusik erklangen Werke von Händel, Loeillet und Telemann gespielt von den drei Altblockflötistinnen Sophia Kirmeier, Lena Bauer und Teresa Hausberger. In der Reihe Barocker Komponisten darf Johann Sebastian Bach natürlich nicht fehlen. Mit dem Präludium und Fuge zeigte Markus Engelberger mit seinem technischen Klavierspiel, warum Bach zu den größten Schöpfern seiner Zeit zählt.

 

Der nächste Stopp der musikalischen Reise war die Epoche der Klassik. Amelie Maier zeigte mit ihrem leichten und tänzerischen Spiel auf dem Hackbrett beim Divertimento von Streibelt die breite Klangvielfalt ihres Instrumentes. Mit der Sonatine G-Dur von Beethoven (Klavier) und dem Andante C Dur von Mozart (Querflöte) brachten der Pianist Nicolas Kosak und die Flötistin Sophia Speil zwei weitere große Namen mit zum rund 90-minütigen Konzert der Musikschule.

 

Mit ihrem weichen und gefühlvollen Dance von Hook in einer Bearbeitung für Klarinette und Klavier führte Johanna Hausberger das Publikum in die nächste Epoche- die Romantik.

 

Der ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms in einer kammermusikalischen Besetzung für Violine (Helene von Roennebeck), drei Querflöten (Aurelia von Roennebeck, Sophia Speil, Nadine Neudecker) und Klavier (Anna Lainer) und der bekannte Czardas von Monti interpretiert von Aurelia von Roennebeck (Querflöte) und Julia Röhr (Klavier) begeisterten die Zuhörer im gut besuchten Konzertsaal. Bei Schostakowitch´s „Tanz der Puppen“ konnte die junge Pianistin Julia Röhrl ihr ganzes musikalisches Talent nochmal im Solospiel unter Beweis stellen und ebnete den Weg hin zur Moderne.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Kammerkonzert 2017 -  Teresa Hausberger     Grossansicht in neuem Fenster: Kammerkonzert 2017 -  Amelie Maier     Grossansicht in neuem Fenster: Kammerkonzert 2017 - Anna Weiß

 

Spherische und meditative Klänge erfüllten den Konzertsaal als Jan Lenk den Chant for Marimba zum Besten gab. Ebenfalls am Marimbaphon und sogar mit drei Schlägeln beeindruckte Raphael Most mit dem „Dance of Hippololipops“. Der dritte Drummer im Bunde, Benedikt Ganslmeier, nahm Platz am großen Drumset und gab die zwei Solowerke „Three on One“ und „Super Diddle“ zum Besten.

 

Mit dem für ihr Instrument typischen Klezmerstück „Simon Tov“ zeigten die Klarinos beeindruckend ihre Fingerfertigkeit und die Freude am Ensemblespiel. Das es auf dem breiten Weg der Modernen die unterschiedlichsten Abzweigungen gibt, beschrieben die Pianistinnen Elisabeth Drexlmaier, Anna Wicharz und Anna Weiß in ihren Beiträgen „ Auf den Feldern“, der Popballade „Anthem“ und der bekannten Filmmusik „Comtine d´un Autre étè l´apres midi“. An ihrem lockeren und homogenen Zusammenspiel hat man deutlich gespürt, dass die beiden Akkordeonschüler, Sophia Speil und Simon Giglberger, nicht zum ersten mal zusammen auf der Bühne standen.

 

Astor Piazzollas „Libertango“ gehört wohl zu den bekanntesten und bedeutendsten Werke des argentinischen Akkordeonviruosen. Julia Kerscher beeindruckte bei ihrer Interpretation nicht nur durch ihr rhythmisches, gefühlvolles und teilweise rassiges Spiel, sondern auch durch nicht alltägliche Effekte wie den sogenannten Bellow Shake.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Kammerkonzert 2017 - Diese Schüler haben die D-1-Prüfung erfolgreich bestanden.

 

Die aktuellste Form der Moderne ist die zeitgenössische Kompositionskunst. Franziska Praller und Sabrina Diny präsentierten dieses technische Spiel eindrucksvoll mit dem Duett „Crime Time“ für Alt- und Tenorsaxophon. Gezielte Dissonanzen, percussive Begleitpatterns und spezielle Zugentechnik wie die Flatterzunge wurden von den beiden Saxophonistinnen hervorragend umgesetzt.

 

Bevor das Gitarrenquintett mit ihrem „Danza Paella“ und den spanischen Gitarrenklänge auf den bevorstehenden Sommer einstimmten und das abwechslungsreiche Konzerte beendeten, nutze Musikschulleiter Rolf-Ulrich Denzer die Gelegenheit und überreichte allen D1-Prüflingen der vergangenen Woche ihre Urkunde zur bestandenen Prüfung.

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