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Hochwasserfreilegung - Stadtrat beschließt Verlegung des Treppenabgangs

Hochwasserfreilegung - Lageplan 13.11.2007

Text: Vilsbiburger Zeitung, 21.11.2007

Pläne: Wasserwirtschaftsamt Landshut, Stand 13.11.2007


„Eine ganz tolle Lösung"

Hochwassermauer: Stadtrat beschließt Verlegung des Treppenabgangs


Vilsbiburg. Einige Detailfragen zur geplanten Hochwassermauer im Bereich des Rathauses hatten die Stadträte in ihrer Sitzung am Montagabend zu klären. Der wichtigste und augenfälligste Beschluss: Das Gremium einigte sich darauf, den neuen Treppenabgang zur Vils direkt am bereits bestehenden Mauerrücksprung im Abstand von rund sechs Metern zur Vilsbrücke zu platzieren - und damit um rund vier Meter weiter flussabwärts als ursprünglich geplant.


Grossansicht in neuem Fenster: Maueransichten, Stand 13.11.2007"Das ist eine ganz tolle Lösung. Man braucht eine gewisse Öffnung zum Gelände", sagte CSU-Fraktionssprecher Georg Brams und sprach damit aus, was die meisten seiner Stadtratskollegen dachten. Weil die Treppe zum Flussufer unmittelbar am bestehenden Mauerrücksprung gebaut wird, verbraucht sie weniger Fläche der geplanten Uferpromenade. Einen Seitenhieb verteilte Brams in Richtung Gisela Floegel (bul), die im Zug der Diskussion immer wieder Kritik an den vom Wasserwirtschaftsamt genannten Maßen geäußert hatte: "Wir sind doch hier nicht auf dem Viehmarkt, dass wir um jeden Meter verhandeln", sagte der CSU-Sprecher. Wie sich herausstellte, waren die jüngsten Irritationen über den Verlauf der Hochwassermauer (die VZ berichtete) durch Darstellungsfehler in den Plänen zustandegekommen, die im Stadtrat klargestellt wurden.


Bernhard Eichner vom Wasserwirtschaftsamt hatte dem Gremium zuvor vom aktuellen Stand des Planfeststellungsverfahrens berichtet. Die Baugenehmigung sei für Dezember zu erwarten, derzeit würden die Ausschreibungen vorbereitet, die bis spätestens März abgeschlossen sein könnten.


Gestaltungsfragen - zum Beispiel, ob die neue Mauer aus Beton oder aus Naturstein sein soll - wird der Stadtrat im Januar klären. Einen Beschluss fällten die Räte am Montagabend zum Thema "mobile Dammbalken": Auf Eichners Vorschlag hin sollen sie alle eine einheitliche Länge bekommen, damit sie im Notfall nicht verwechselt werden und schnell an den erforderlichen Stellen eingesetzt werden können. Die weiter flussaufwärts geplante massive Rampe soll durch einen geschwungenen Weg über einen Deich ersetzt werden, was die Stadtratsmehrheit am Ende als die elegantere Lösung wertete.

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