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Presseschau


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Vilsbiburger Zeitung am 15.07.2008 (Pdf-Datei)
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Vilsbiburger Zeitung am 26.05.2008 (mit Klick vergrößern)



Pressemitteilungen

Ein musikalisches Großprojekt reift heran
150 junge Musiker sind mit großer Begeisterung dabei: "Es macht richtig Spaß"

„Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie bei einem solchen Projekt ungezählte kleine Beiträge und die Bemühungen Vieler zu einem großen, gemeinsamen Ergebnis führen“, sagt Musiklehrerin Monika Mücher-Mond. Die Querflötenlehrerin an der Städtischen Musikschule gehört dem Musiklehrerteam an, das in diesen Tagen beinahe täglich auf die Premiere des Musicals „Just Stars“ in einer Woche hin probt. 150 junge Musiker im Orchester, Chor und als Solisten erleben mit wachsender Begeisterung, wie ein musikalisches Großprojekt heranreift.

Üblicherweise lernt man sein Musikinstrument im Einzelunterricht mit dem Lehrer. An der Musikschule gibt es deshalb auch eine Rehe kleinerer Ensembles der verschiedenen Lehrer, damit die Schüler auch lernen, gemeinsam mit anderen Instrumentalisten zu spielen. Ein eigenes Orchester im klassischen Sinn gibt es an der Musikschule nicht. Das Musical-Projekt „Just Stars“ ist nun für ganz viele Mitwirkende das erste Mal, dass sie als Teil eines großen Projekt-Orchesters für die Solosänger, den Projekt-Chor und die Narrhalla-Tänzer die musikalische Begleitung bilden. „Wir führen dabei unsere jungen Musikschüler mit etwas erfahreneren Musikern zusammen, die zum Teil früher einmal selbst an der Musikschule waren. Unter der musikalischen Führung der Älteren wachsen einige über sich selbst hinaus“, erzählt Ludwig Rottenwallner, Dirigent und Cheforganisator des Musicals. Aber bei aller Begeisterung proben da natürlich Schüler an diesem für Musikschulen konzipierten Musical. Und das bedeutet: „Die Proben sind hart und zahlreich“, sagt Monika Hofstetter, „aber dabeisein ist alles.“ Für die Musiklehrer ist es ein besonderes Erlebnis, zusammen mit ihren Schülern einmal einen richtig großen Klangkörper zum Ertönen zu bringen. Für die jungen Mitwirkenden spielt hingegen auch der gruppendynamische Effekt eine wichtige Rolle, mit vielen neue Bekannten der gleichen Leidenschaft nachgehen zu können, der Musik. „Am meisten freut es mich, dass ich so viele neue, nette Leute kennengelernt habe und mit ihnen Spaß haben kann“, sagt Florian Felsl, der den Butler Goldo Hirn spielt.
Vor allem auf den Solisten lastet die Erwartung, das Stück inhaltlich gut rüberzubringen. Es geht um einen skrupellosen Professor, der mit Hilfe eine Maschine jungen Musikern das Talent absaugen und auf sich selbst übertragen möchte. Doch die in die Villa Anstan gelockten Gäste werden noch rechtzeitig gewarnt.
„Auf was haben wir uns da eingelassen“, seufzte jüngst Andi Maier, der als Professor Anstan die Titelrolle spielt. Für die meisten ist es neu, zu singen und gleichzeitig schauspielern zu müssen. Das ist eine echte Herausforderung in dem Fall von Karin Tiefenbeck, die als strenge Assistentin Gundula völlig anders agieren muss, als sie selbst ist: „Und das, obwohl ich noch nie Theater gespielt habe.“ Andererseits sei es eine total schöne Erfahrung, sagt Musiklehrerin Gabi Jäckle-Mayr, „dass wir dieses Stück wirklich gemeinsam inszenieren und choreographieren. Jeder der Hauptdarsteller sagt seine Meinung und probiert aus. Und man kann zusehen, wie das Stück wächst.“ Jäckle-Mayr führt die Bühnenregie und probt mit den 17 Solisten. Ihr ist diese Aufgabe schon allein deshalb zugewachsen, weil die Hälfte der Hauptdarsteller aus der Gruppe „Joy + Salterion“ kommt, deren musikalische Leiterin sie ist.
Bei einigen Darstellern ist „Just Stars“ sogar ein Familienprojekt geworden. Franz Baldauf zum Beispiel spielt mit Hingabe einen Mechaniker, sein Sohn Felix den Hausgeist HipHop und dessen Schwester Lisa einen Fan: „Ich bin sehr glücklich, mit den jungen Leuten hier singen zu dürfen“, sagt der Papa, der schon fünf Jahre in einem Männerchor gesungen hat und zehn Jahre Sax in einer Jazzband gespielt hat. Felix, der die Lieder als sehr schön und nicht sonderlich schwer zu singen beschreibt, findet, „dass die Leute hier voll cool drauf sind“.
Auch Johannes Braun, der als frustrierter „Jazzer“ auf das Lockangebot des Professors eingeht, gefällt das Stück sehr gut: „Da wurden geschickt viele Stilrichtungen untergebracht, und trotzdem sind es tolle Arrangements geworden.“ David Priller, der den angehenden Popstar spielt, hat hingegen Angst, dass „meine Stimme übers Mikrophon schlimm klingt“. Er kommt aus der „klassischen Ecke“ und findet es spannend, mal etwas ganz anderes zu singen: „Es macht richtig Spaß.“



Junge Talente im Probenstress
Das Musical „Just Stars“ wurde speziell für Musikschulen konzipiert

Vilsbiburg. Bei den Solisten des Musikschul-Musicals „Just Stars“ macht sich langsam Fieber breit – Premierenfieber. Am Samstag ist die erste Vorstellung des Mammutprojekts, bei dem mehr als 150 Sänger, Musiker und Tänzer eine spannende Geschichte um Talent, Betrug und wahrer Kunst erzählen. Zu sehen ist „Just Stars“ am 12., 13. und 19. Juli in der Vilstalhalle.

Musicals sind aktuell auf vielen Bühnen ein Hit. Große Stimmen, starke Balladen und die Klangfülle des Theaterorchesters zaubern bei den Zuhörern immer aufs Neue eine stimmungsvolle Gänsehaut in den Nacken – und das nicht nur, wenn es sich um die Kaiserin von Österreich oder tanzende Vampire handelt.
Natürlich ist es der Traum vieler Talente, die an der Musikschule, im Schulorchester oder bei einer Band gerade ihre ersten musikalischen Erfolge einheimsen, später auch einmal umjubelt auf einer Konzertbühne zu stehen. Und genau hier setzt das Projekt „Just Stars“ an. Autor Bernd Kohn ist nicht nur Konzert- und Studiomusiker, sondern auch Musiklehrer und Arrangeur. Nach dem Erfolg seines ersten Musicals „Rhomania“, das sich ebenfalls mit der Mensch-Maschine-Problematik auseinandersetzt, schrieb er 2004 „Just Stars“. Es ist die Geschichte eines mittelmäßigen Musikprofessors, der mit Hilfe einer Maschine das Talent junger Künstler absaugen und auf sich selbst übertragen möchte. Doch die in seine Villa gelockten Musiker freunden sich untereinander an und machen ihm gemeinsam einen Strich durch die Rechnung.
Kohn schrieb für die zusammen mit der Regisseurin Sabine Scholz entwickelten Geschichte eingängige Lieder und leichtere Orchesterstücke, damit möglichst viele Musikschüler bei den Aufführungen mitmachen können. Aus ihrer Vielzahl ergibt sich eine Klangfülle wie im großen Theater. Zugleich erlaubt es die Handlung, unterschiedliche Musikstile von Klassik-Themen über Rock bis zu HipHop unterzubringen, damit auch hier die Bandbreite einer Musikschule zum Tragen kommen kann. An der Städtischen Musikschule Vilsbiburg setzt sich das eigens für „Just Stars“ gegründete Projektorchester aus Akkordeon-Spielern, Klavierschülern, Flötisten, Gitarristen, Bläsern, Percussionisten und anderen musikalischen Sparten zusammen. Die Hauptrollen haben Solosänger aus verschiedenen Bands und Chören, insbesondere aus dem der Musikschule entwachsenen Chor „Joy + Salterion“, übernommen. Der Projektchor wurde im vergangenen Jahr eigens für die Musicalaufführung gegründet. Alle zusammen tragen dazu bei, dass sich in der Vilstalhalle ein kleines bisschen Broadway-Feeling breit machen kann.
Eines zeichnet sich jetzt schon ab. Alle Beteiligten wissen, dass Ruhm und Erfolg auf der Musical-Bühne vor allem mit viel Arbeit verbunden ist. So kurz vor der Premiere häufen sich die Probentermine, die Anspannung steigt. Damit 150 Sänger und Musiker miteinander live funktionieren, bedarf es einer intensiven Abstimmung. Gleichzeitig arbeiten viele Helfer im Hintergrund, um den technischen und organisatorischen Rahmen des Musicals zu bewältigen. Aber wenn sich am Samstag um 20 Uhr der Vorhang hebt, dann sollen sich die Besucher vor allem eines: gut unterhalten.

Textinfo:
Die Aufführungen für „Just Stars“ sind am 12. und 19. Juli jeweils um 20 Uhr sowie am 13. Juli um 17 Uhr. Nummerierte Karten im Vorverkauf gibt es im Büro der Städtischen Musikschule, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie von Montag bis Mittwoch auch zwischen 14 und 17 Uhr. Die Abendkasse ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.



Der falsche Traum vom großen Ruhm
Städtische Musikschule bereitet großes Musical mit 150 Mitwirkenden vor
„Just Stars“ - hinter diesem einfachen Namen verbirgt sich ein Musical, das in der Musikschule derzeit mit 150 Beteiligten vorbereitet wird. Das Stück von Bernd Kohn und Sabine Scholz zeichnet sich durch mitreißende Musik aus und verfolgt einen aktuellen Hintergrund: Kann man das Talent begabter junger Leute ausbeuten und damit selbst zum Superstar werden? Ein Team aus Musiklehrern um Ludwig Rottenwallner proben seit geraumer Zeit mit den Solisten, dem Chor und dem Projektorchester. Denn anders als im Fernsehen wird das spannende Musical in der Vilstalhalle ab 12. Juli absolut live aufgeführt.


Elbert Anstan, ein instrumental eher mäßig begabter Musikprofessor, möchte der größte und mächtigste Musiker aller Zeiten werden. Dazu hat er eine Maschine entwickelt, welche die musikalischen Fähigkeiten Anderer einsaugt und auf ihn selbst überträgt. Mit der Anpreisung einer ruhmreichen Karriere lockt er eine Reihe junger Gäste in seine Villa. Der perfide Plan des Professors scheint zu funktionieren. Weil die jungen Musiker auf dem vermeintlichen Weg nach oben gegeneinander konkurrieren, scheint die Katastrophe unausweichlich. Bis sie von einem guten Geist aus ihren Träumen gerissen werden. Vor dem Hintergrund der ungezählten Casting-Shows und einer Musikszene, die nur noch den schnellen Charterfolg sucht, hat „Just Stars“ einen ambitionierten Ansatz. Während die Maschinerie der Musik- und Medienindustrie via TV unverbrauchte junge Leute zum Vermarkten anlockt, kämpfen kleine Bühnen und private Musikschulen ums Überleben. Gesucht ist der schnelle Erfolg, die mühsame Förderung von Talenten die Ausnahme.

Ganz anders dieses Musical-Projekt: Seit zwei Jahren bereiten sich Ludwig Rottenwallner und sein Team auf die große Show vor. Inzwischen sind die Mitwirkenden in die intensive Probenphase eingetreten. Denn „Just Stars“ besticht durch groß angelegte Musiknummern mit Solisten, Ensembles und Chören. Das Stück aus dem Jahr 2004 klingt wie ein großes „Broadway-Musical“, wurde aber speziell auf die musikalischen Möglichkeiten von engagierten Musikschulen zugeschnitten. In Vilsbiburg zeichnen neben einigen Solisten des jungen Chores „Joy“ - diesmal ohne „Salterion“ - und einigen Solomusikern vor allem ein eigens gegründeter Projektchor und ein großes Projektorchester für das erforderliche musikalische Volumen verantwortlich. Das Projektorchester setzt sich dabei aus verschiedenen Gruppen zusammen: Akkordeon und Keyboard übernehmen die Streicherstimmen; Schlagzeug, Perkussion, E-Bass, E-Gitarre und Klavier sorgen für den treibenden Rhythmus; E-Piano, Hackbrett und Glockenspiel erzeugen besondere Effekte; die Bläser bringen einen satten Sound in das Orchester. Die Tanzszenen werden von Nachwuchstänzerinnen der Narrhalla Vilsbiburg beigesteuert.


Insgesamt sind drei Aufführungen in der Vilstalhalle geplant – jeweils samstags, 12. und 19. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntag, 13. Juli, um 17 Uhr. Karten gibt es ab Samstag, 7. Juni, von 9.00 bis 13.00 Uhr in der Musikschule; danach während den üblichen Öffnungszeiten, Mo. - Mi. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 Uhr, Do. und Fr. 8.00 - 12.00 Uhr.



Mensch gegen Maschine
Die Geschichte von „Just Stars“ ist ein altes Thema

Elbert Anstan (Andi Maier), ein instrumental eher mäßig begabter Musikprofessor, möchte der größte und mächtigste Musiker aller Zeiten werden. Zu diesem Zweck hat er eine Musikmaschine entwickelt, mit der er das „Wesen, Talent, Können oder die Begabung" von Musikern einsaugen und auf sich übertragen kann. Bei diesem „Saugvorgang" verlieren die Musiker nach und nach ihre Talente und ihr musikalisches Wissen.

Anstan gibt eine Anzeige auf. Popmod (David Priller), Jazzer (Johannes Braun), Klassika (Caroline Röske) und Freak (Christopher König) lesen die Anzeige und jeder glaubt, dass sich hier seine ganz persönlichen Wünsche und Träume erfüllen könnten. Die Musiker lernen sich in Anstans Villa kennen. Anfangs ist das Konkurrenzdenken zwischen ihnen groß. Jeder glaubt, seine musikalischen Ansichten und Vorlieben wären das einzig Wahre.

Anstan weiß von ihren verschiedenen Wünschen und Zielen und verspricht ihnen die Erfüllung ihrer Träume. Er nimmt ihre Klänge nicht auf Tonband auf, sondern lässt sie von seiner Musikmaschine „einsaugen", die von seinen Mechanikern gewartet und gepflegt wird. Die Musiker wissen nicht, dass sie dadurch ihre musikalischen Fähigkeiten verlieren werden.

Anstans Assistentin Gundula (Karin Tiefenbeck) verliebt sich in Popmod und sie ist sich im Unklaren, ob sie ihn über die wahren Beweggründe Antans aufklären soll. Alice (Julia Häglsperger), Tänzerin und in Popmod verliebt, reist ihm mit ihren Girls nach, um ihn zu überraschen. Sie sind in der Villa unerwünscht, werden dann aber doch geduldet und unter Beobachtung gestellt.

Alice und Popmod treffen sich heimlich, um einmal unbeobachtet zu sein. Da erscheint Geist HipHop (Felix Baldauf) mit seinen Ahnen und verrät Popmod und Alice Anstans Geheimnis. Mit Hilfe von Goldo Hirn, dem stummen Butler (Florian Fels) manipulieren Alice und die Girls die Musikmaschine. Goldo wartet schon lange auf die Gelegenheit, sich an dem Professor zu rächen.

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