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Text: Vilsbiburger Zeitung, 21.08.2008

Hochwasserschutz - Erste Mauerteile sind erstellt

Hochwasserschutzmauer am Mühlenweg, 19.08.2008
Hochwasserschutzmauer am Mühlenweg, 19.08.2008

Bauarbeiten zum Hochwasserschutz Vilsbiburg schreiten voran

Vilsbiburg. Die Baustelle auf beiden Seiten der Vils ist nicht mehr zu übersehen. Die Gründungsarbeiten sind nun abgeschlossen, wie das Wasserwirtschaftsamt kürzlich mitteilte. Die ersten Mauerabschnitte auf der rechten Vilsseite sind betoniert und die Linienführung der Hochwasserschutzanlagen wird ersichtlich. Auf der Rathausseite steht die Bewehrung aus der Bohrpfahlgründung alle drei Meter als Anschluss an die Hochwasserschutzmauer heraus. Ab September beginnen laut Wasserwirtschaftsamt auch auf dieser Seite die Betonierarbeiten für die Mauer.

Dieser Bauabschnitt zum Hochwasserschutz Vilsbiburg umfasst die Schutzmaßnahmen in der Innenstadt von Vilsbiburg und ist in zwei Abschnitte unterteilt, heißt es in der Mitteilung weiter. Als wesentliche Hochwasserschutzelemente seien Mauern, Dammbalkenverschlüsse und Deiche vorgesehen. Der erste Abschnitt umfasst den Bereich oberhalb der Stadtbrücke und soll bis Ende Herbst 2008 fertig gestellt werden.

Zum Abschluss werden die Mauerabschnitte wie die bestehenden Anschlüsse zur Brücke gestockt gestaltet. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut erteilte im Auftrag des Bezirks Niederbayern den Auftrag zur Ausführung der Baumaßnahme an die Firma Neulinger Bau GmbH aus Obernzell. Mit Beginn der Baumaßnahme wurden laut dem Wasserwirtschaftsamt entlang des rechten Ufers der Vils flussaufwärts der Stadtbrücke aus Platzgründen auch Gehölzfällungen notwendig.

Auch auf der linken Seite werden die noch vom Brückenbau verbliebenen Wurzelstöcke entfernt. Ersatzpflanzungen sind nach den Bauarbeiten vorgesehen und werden zusammen mit den Hochwasserschutzanlagen ein neues Stadtbild ergeben, so die Mitteilung weiter. Als zusätzlicher Ausgleich und Ersatz für den Eingriff in Natur und Landschaft soll in den kommenden Jahren der Vilsflutkanal oberstrom des Balkspitzes bis zum Freibad Zug um Zug umgestaltet werden. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut bemühe sich bereits um den hierfür notwendigen Grunderwerb. Erste Maßnahmen werden bereits heuer begonnen. Der erste Ausführungsabschnitt zum Hochwasserschutz oberhalb der Stadtbrücke kostet zirka 1,5 Millionen Euro. Die Hochwasserschutzmaßnahme wird von der EU kofinanziert. Die Stadt Vilsbiburg beteiligt sich derzeit mit 25 Prozent der Kosten. Zusammen mit dem bereits in einem früheren Bauabschnitt erstellten neuen Wehr und weiteren noch zu planenden Abschnitten wird für Vilsbiburg und seine Bevölkerung ein Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis erreicht werden.

Das Wasserwirtschaftsamt weist darauf hin, dass das Betreten des Baustellenbereiches untersagt ist und die Absperreinrichtungen zu respektieren sind und bittet für Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

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