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Stadt Vilsbiburg  |  E-Mail: stadt@vilsbiburg.de  |  Online: http://https://www.vilsbiburg.de

Text und Foto: Vilsbiburger Zeitung, 23.09.2008 (Bernhard Beez)

Konkreter Zeitplan für die Ballsporthalle

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Firma Delta Immo Tec
Am Montag (22.09.2008) wurde im Rathaus die Vereinbarung zwischen Vertretern der VibKo und der Firma Delta Immo Tec unterzeichnet (v. l.): Kämmerer Günter Felkel, Rote-Raben-Vorsitzender Peter Bruckmayer, Bürgermeister Helmut Haider sowie Franz Wurm und Armin Dirschl von der Firma Delta Immo Tec.

Firma Delta Immo Tec steht mit Rat und Tat zur Seite

Die Stadt holt sich Verstärkung

Erstmals konkreter Zeitplan für die Ballsporthalle: Noch zwei Jahre bis zur Fertigstellung

Vilsbiburg. Für den geplanten Bau einer neuen Ballsporthalle hat sich die Stadt Verstärkung geholt. Die Vilsbiburg/Geisenhausener Firma Delta Immo Tec wird dem Vilsbiburger Kommunalunternehmen (VibKo), das eigens für die Errichtung und den späteren Betrieb der Halle gegründet wurde, als so genannter Projektsteuerer mit Rat und Tat zur Seite stehen. In einem Pressegespräch gab Bürgermeister Helmut Haider am gestrigen Montag Details der getroffenen Vereinbarung bekannt. Erstmals wurde dabei auch ein konkreter Zeitplan für den Bau der Halle genannt.

"Wir sind nun auf der Suche nach einem Architekturbüro. Dafür ist eine EU-weite Ausschreibung notwendig", erklärte Franz Wurm, Geschäftsführer der Firma Delta Immo Tec. Voraussichtlich im ersten Quartal 2009 werde man zu einer Entscheidung kommen und einen entsprechenden Auftrag vergeben können. "Dieser ganze Prozess nimmt so viel Zeit in Anspruch, da Fristen gewahrt und eventuelle Einsprüche abgewartet werden müssen", so Franz Wurm weiter. Im Sommer des kommenden Jahres könne man mit dem Baubeginn rechnen. Und im dritten Quartal 2010 werde die neue Ballsporthalle - bei "normalem Verlauf" - voraussichtlich bezugsfertig sein.

Die verschiedenen Entwürfe einer Halle, die vor rund einem Jahr im Stadtrat vorgestellt worden waren, sind gegenwärtig übrigens nicht mehr von Belang. "Diese Entwürfe waren eine gute Grundlage, damit man eine Vorstellung vom Ausmaß der Halle und auch von den entstehenden Kosten bekommt. Aber jetzt geht es im Prinzip wieder bei null los", erläuterte Bürgermeister Haider. Gewisse Vorgaben seien freilich seitdem nicht verändert worden: So halte man an der Zuschauerkapazität von etwa 2000 Plätzen (darunter 1600 Sitzplätze) fest. Und auch die Tauglichkeit für den Schulsport müsse in jedem Fall gewährleistet sein.

Ansonsten gab es wenig Neues zu berichten. Helmut Haider ging noch einmal auf die Zusammenstellung des Verwaltungsrates der VibKo ein. Neben dem Bürgermeister selbst gehören mit Hermann Vogelgsang (CSU), Johann Sarcher (SPD), Sebastian Huber (Freie Wähler) und Michaela Feß (Bürger- und Umweltliste) Angehörige aller im Vilsbiburger Stadtrat vertretenen Parteien dem Gremium an. Den zweiköpfigen Vorstand der VibKo bilden Stadtkämmerer Günter Felkel und der frühere Vorstandsvorsitzende der Firma Flottweg, Peter Bruckmayer. "Herr Felkel ist in erster Linie für den kaufmännischen, Herr Bruckmayer für den technischen Bereich zuständig. Klar ist aber natürlich, dass sich diese Gebiete häufig überschneiden werden", sagte Haider. Da Peter Bruckmayer seit Kurzem neuer Vorsitzender der Volleyballer der Roten Raben Vilsbiburg ist, ging er auch kurz auf die Frage nach einem weiteren Spielrecht des amtierenden Deutschen Meisters in der Vilstalhalle ein: "Da sich der Hallenbau noch etwas hinzieht, müssen wir noch einmal eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Da jedoch alles, auch nach Ansicht der Deutschen Volleyball-Liga, in die richtige Richtung läuft, dürfte das reine Formsache sein. Die Genehmigung werden wir sicher bekommen."

Bis zum Ergebnis der Ausschreibung Anfang kommenden Jahres wird es nun wohl wieder ruhig werden um die neue Ballsporthalle. "Es wird keine Schlagzeilen geben", so Peter Bruckmayer. Vielmehr sei jetzt die Zeit, sich intensiv an die Arbeit zu machen. Damit in spätestens zwei Jahren die Vilsbiburger Ballsportmannschaften endlich die lang ersehnte neue Heimat erhalten.

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