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Text: Vilsbiburger Zeitung, 22.08.2009

Hochwasserschutzarbeiten gehen weiter

Vils zwischen Rathaus und Herrnfelden (08/2009)

Naturnahe Umgestaltung des Vilskanals

Vilsbiburg. Mitte kommender Woche beginnen die Ausführungsarbeiten zur naturnahen Umgestaltung des Vilskanals zwischen Balkspitz und der Fußgängerbrücke zum städtischen Freibad. Entlang des etwa 500 Meter langen Gewässerabschnitts wird auf der in Fließrichtung linken Uferseite in 20 Metern Entfernung vom derzeitigen Ufer ein neuer Geh- und Radweg angelegt. "Die Verlegung des Weges schafft den notwendigen Raum für eine geschwungene Linienführung des Vilskanals, für abwechslungsreich gestaltete Uferböschungen und eine artenreiche Ufervegetation mit Gehölzgruppen, Röhrichten und blütenreichen Krautsäumen", erläutert Hubert Schacht, der zuständige Sachgebietsleiter am Wasserwirtschaftsamt in Landshut.

Die Renaturierungsmaßnahmen leisten den naturschutzfachlichen Ausgleich für die unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft beim Bau der technischen Hochwasserschutzanlagen in Vilsbiburg. "Gleichzeitig kann mit den Renaturierungsmaßnahmen der Naherholungswert dieser stadtnahen Flusslandschaft enorm gesteigert werden", betont Bernhard Eichner, Fachbereichsleiter für Wasserbau und Gewässerentwicklung am Wasserwirtschaftsamt Landshut. Die Maßnahmen werden von der Firma Terratop Hobmaier aus Bodenkirchen ausgeführt. Während der dreiwöchigen Bauzeit wird aus Sicherheitsgründen eine Sperrung des bestehenden Uferwegs notwendig sein. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut und die Stadt Vilsburg bitten die örtliche Bevölkerung um Verständnis für diese Einschränkung.

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