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Text, Foto: Vilsbiburger Zeitung, 25.03.2013 (Georg Soller)

Energie von Sonne, Wind und Wasser

Donikkl hatte seine liebe Not mit den energiesaugenden Monstern vom Planeten Monzo

Donikkls „Kleine Monster" informierten Schulanfänger und Grundschüler

Vilsbiburg. Am meisten Energie steckte am Ende in den Kindern selbst: Die Lautstärke, mit der sie Donikkl am Ende der Vorstellung am Donnerstag Vormittag in der Vilstalhalle ein Zugabe forderten, zeigte, wie sehr der Experte für zeitgemäße Kinderlieder mit seinem „Energie-Musical" den Nerv der kleinen Zuhörer getroffen hatte. Das Musical, das vom Elternbeirat der Grundschule angeregt worden war, spendierte die Stadt im Rahmen des Klimamanagements: Auf diese Weise sollten alle Grundschüler, die Grundschüler der Montessori- Schule Geisenhausen sowie die Schulanfänger aus den Vilsbiburger Kindergärten unterhaltsam mit Energie- und Klimaschutzfragen vertraut gemacht werden.

 

Donikkl lebt in einem Baumhaus, seine Energie bezieht er aus Solarzellen sowie mit Hilfe eines kleinen Windrades und speichert sie in einen kleinen Akku. Soweit wäre alles prima, wenn da nicht die energiehungrigen kleinen Monster wären, die sich nach ihrem Raumschiffabsturz bei dem Liedererfinder eingenistet hätten. Donikkl hat ja wirklich gute Freundschaft mit diesen Rockmusikern vom Planeten Monzo geschlossen, aber sie haben auch so ihre Macken: In ihrer Welt herrscht Energieüberfluss, sie selber sind große Energieverschwender und saugen Donikkls Akku immer den letzten Saft aus. Donikkl versucht schon seit längerem, seinen beiden Gästen, die auch sonst ungezogene Lauser wie manche Kinder sind, das Energiesparen beizubringen - allerdings mit mäßigem Erfolg.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Regelrecht energiegeladen zeigte sich die junge ZuschauerscharDabei steht doch am Abend das große Rockkonzert der Monster- Band „Galaktella" an, und ohne vollen Akku könnte das schwierig werden. Gemeinsam mit den Kindern klärte er die „kleinen Monster" darüber auf, dass man auf die Energie der Erde wirklich aufpassen muss. Ganz nebenbei lernten die Kinder auch, wie Energie entsteht und dass man Energie in vielen Kleinigkeiten sparen kann: Das geht von einfachen Dingen wie Licht abdrehen bis dahin, dass man zum Beispiel Erdbeeren im Winter nicht essen sollte, weil sie ganz energieaufwendig mit dem Flugzeug von den fernen, warmen Ländern nach Deutschland gebracht werden müssen. Es sei eine gute Sache, wenn bereits bei den Kleinen auf spielerisch-künstlerische Weise Interesse für die Bewahrung der Umwelt und für erneuerbare Energien geweckt würde, stellten Bürgermeister Helmut Haider und Klimamanager Georg Straßer übereinstimmend fest, die die rasante Vorstellung als Gäste beobachteten.

 

Donikkl begeisterte die rund 600 Kinder mit einer witzigen Mischung aus Donikkl-Musik und Mitmach- Theater, weshalb die längeren Textpassagen immer wieder mit Tanzen und Singen unterbrochen wurden: „Akku alle", „Ich mag den Wind, wie er die Rotorblätter dreht", „Solarenergie" oder „Power, Power" machten deutlich, dass auch Klugscheißer- Lieder Spaß machen können und direkt in die Beine gehen. Die beiden frechen Energie-Monster Bassa und Lido spielten Silke Heimann und Tobias Ostermeier. Und natürlich durfte der Star der Kinderzimmer nicht von der Bühne gehen, ohne sein bekanntestes Lied zu singen, das Fliegerlied „So a schöner Tag".

 

Andreas Donauer alias Donikkl ist seit 2012 im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums als offizieller Kinder-Klimabotschafter tätig und mit dem Musik-Theater „Energie!" in Kindergärten, Grundschulen und Veranstaltungen und Messen rund um das Thema Energie zu sehen. Andrea Billinger, die stellvertretende Vorsitzende des Grundschul-Elternbeirats, hatte nach dem Donikkl-Konzert beim letztjährigen Kultur-Festival „Mitanand" davon erfahren und diese Idee in das Gremium hineingetragen. Zusammen mit der Stadt wurde daraufhin der Auftritt in der Vilstalhalle organisiert: Zwei ganz besondere Schulstunden, die zugleich Spaß und schlau machten.

 

Bildunterschrift:

Donikkl hatte seine liebe Not mit den energiesaugenden Monstern vom Planeten Monzo (links).

Regelrecht energiegeladen zeigte sich die junge Zuschauerschar (rechts).

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