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Text: Vilsbiburger Zeitung, 13.07.2013, Sebastian Bornschlegl; Fotos: Georg Soller.

Öffentliche Vorstellung des Musicals „Rotasia"

Öffentliche Vorstellung des Musicals Rotasia

Wenn aus Fremden Freunde werden 

Öffentliche Vorstellung des Musicals „Rotasia" entführte 1000 Zuschauer ins Unbekannte 

Vilsbiburg. Das von der Grundschule Vilsbiburg und der städtischen Musikschule gemeinsam produzierte Musiktheater „Rotasia" wurde am Donnerstag nach halbjährigen Probearbeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Der Abend war so gut besucht, dass die Bestuhlung allein nicht ausreichte und die Zuschauer auch auf den Tribünen der Vilstalhalle Platz nahmen.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Am Ende der Reise sind alle glücklich vereint, denn die rot gekleideten Bürger Rotasias und die bunten Waldbewohner sind Freunde geworden.„Hast du dich noch nie gefragt, was hinter dem Wald dort ist? / Warum er verboten ist, fragst du dich nicht?", richtet sich Shadi als Prinz eines orientalischen Königreiches singend an sein Volk. Schließlich hat er heimlich von unerforschten Ländern und deren Bewohnern gelesen, die sich gänzlich von den Bürgern seines Reiches unterscheiden sollen. Glauben will ihm zunächst natürlich keiner, seine unzertrennlichen Leibwächter Sim und Sam (Elias Wortmann & Konstantin Mareis) verbannen die Erzählung gar ins Reich der Märchen. Letztlich gelingt es ihm aber doch, die Ungläubigkeit seiner Gefährten zu überwinden und macht sich auf die Suche nach den Fremden.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Ludwig Rottenwallner hält das junge Orchester als Dirigent im Takt.Das Märchen wird Realität

Doch außerhalb ihrer wohlbehüteten Heimat warten neben Abenteuern auch Gefahren. So wird die Reisegruppe beinahe von der im verbotenen Wald lauernden Schlange, dargestellt im Stil eines chinesischen Drachenkostüms für fünf Personen, durch psychedelische Melodien eingeschläfert. Gerade rechtzeitig kommen die kunterbunt gekleideten Fremden, die die Bewohner Rotasias als ebenso fremd empfinden wie die Rotasier sie, dem Prinzen und seinem Gefolge zur Hilfe. Und tatsächlich werden aus den Fremden nach einem Moment des Zweifelns schließlich Freunde.

 

Grossansicht in neuem Fenster: In Rotasia sind alle völlig gleich und rot gekleidet. Vorne: Simon Gilch als Prinz Shabi.„Rotasia" will also einen Beitrag zur offenen Neugier der Grundschüler leisten und macht klar, dass im Leben vor allem die Freundschaft mit zunächst Fremden zählt.

 

Dieses liebenswerte Spektakel verfolgten Gäste aller Altersgruppen, wobei unter anderem Ehrengäste wie Schulrat Max Pfeffer, Bürgermeister Helmut Haider und sein Stellvertreter Hans Sarcher zugegen waren.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Josef Strake als König von Rotasia.Und sicherlich wurden ihre Erwartungen erfüllt: Die Kinder der 3. und 4. Klasse spielten mit voller Begeisterung, überaus textsicher und mit ausladend-expressiven Gesten. Musik und Schauspiel liefen dabei wie am Schnürchen zusammen und sorgten so für ein gelungenes Muscial- Feeling. Der Chor und das Orchester, jeweils über 60 Personen stark, erzeugten durch ihre Vielfalt ein mitreißendes und kräftiges Klangbild, obwohl es sich doch um Kinder und eben nicht um professionelle Musiker handelte. Die Jungschauspieler Simon Gilch (Prinz Shabi) und Josef Strake (König) wagten sich sogar an ein Gesangssolo, welches sie souverän meisterten.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Das Gerücht um die Waldschlange wird bedrohliche Realität.Eine souveräne Vorstellung

Entsprechend standen der Stolz und die Zufriedenheit über die Leistung der Kinder und Erwachsenen den Angehörigen ins Gesicht geschrieben. Werner Busch, Rektor der Grundschule Vilsbiburg, übernahm den Abschluss des Abends mit Danksagungen an alle Mitwirkenden. Belohnt wurden die Beteiligten dabei mit langem Applaus.

 

Hervorzuheben sind Birgit Krippner (Leitung der Schauspielgruppe), Regina Bertolini (musikalische Leitung) sowie Sebastian Bortolotti, Roland Gallner und Ludwig Rottenwallner, die abwechselnd dirigierten und die Leitung der einzelnen Musikantengruppen übernahmen. Das Team um Rottenwallner stellte auch die dringend benötigte Tontechnik zur Verfügung, mit der die Beschallung der großen Halle gelang. Zum Abschluss brachte das Ensemble noch mal das Einstiegsthema „Hier in Rotasia" als umgedichtete Version „Hier in Vilsbiburg" als Zugabe.

 

Im Anschluss der erfolgreichen Vorstellung spendeten die begeisterten Besucher über 3000 Euro für die Spendenaktion „Freude durch Helfen" der Zeitungsgruppe „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung", mit denen Opfern des Hochwassers geholfen wird.

 

 

Bildunterschriften von oben nach unten 

  • Am Ende der Reise sind alle glücklich vereint, denn die rot gekleideten Bürger Rotasias und die bunten Waldbewohner sind Freunde geworden. 
  • Ludwig Rottenwallner hält das junge Orchester als Dirigent im Takt. 
  • In Rotasia sind alle völlig gleich und rot gekleidet. Vorne: Simon Gilch als Prinz Shabi.
  • Josef Strake als König von Rotasia. 
  • Das Gerücht um die Waldschlange wird bedrohliche Realität.

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