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15.02.2021

Investition in schulische Bildung

Sanierung des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium (MMG): Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit ist die Sanierung weitgehend abgeschlossen.

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit ist die Sanierung weitgehend abgeschlossen.

Landkreis saniert Gymnasium mit Kostenaufwand von 22 Mio. Euro

Jahr für Jahr gibt der Landkreis Landshut rund ein Fünftel aller Finanzmit-tel, die ihm zur Verfügung stehen, für den Bereich der schulischen und beruflichen Bildung aus. Das ist der Hintergrund einer erneuten Kraftanstrengung, von der das größte Landkreis-Gymnasium profitiert, das Vilsbiburger Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium (MMG).

 

Mit rund 22 Millionen Euro hat der Landkreis die Generalsanierung des MMG bewerkstelligt und die Schule um notwendige Räume erweitert. Das große Maßnahmenpaket, das mit Beginn der Sommerferien 2017 angepackt worden ist, wird nun im laufenden Jahr mit letzten Arbeiten fertiggeschnürt: Die Sanierung der Außenanlagen, nicht im Projekt und auch nicht in den Kosten enthalten, wird im gesamten Jahr 2021 zu Ende geführt.

 

„Jeder Euro, den wir in die Schulen investieren, ist ein besonders gut angelegter Euro in die Zukunft unserer Region - denn er ist eine Investition für unsere Kinder und Jugendlichen“, betont Landrat Peter Dreier mit zufriedenem Blick auf die gelungene Baumaßnahme am MMG, bei der auch die Corona-Misere keinen Strich durch die Rechnungen des kreiseigenen Hochbaus gemacht hat. Besonders freut den Landrat, dass auch bürgerschaftliches Engagement zum Tragen gekommen ist: Der Förderverein des MMG beweist sich nicht nur als großzügiger Unterstützer besonderer Aktionen im Schulleben; der Verein springt auch, wo immer möglich, als Sponsor ein, wenn es darum geht, dort Anschaffungen zu finanzieren, wo es dem Landkreis als Sachaufwandsträger verwehrt ist, Steuermittel einzusetzen.

 

 

Was ist alles ins Werk gesetzt worden? Das Wort „Generalsanierung“ spreche eigentlich für sich, sagt der Projektleiter, Bauingenieur Thomas Stöckl, Leiter des kreiseigenen Hochbaus am Landratsamt Landshut: Die Gebäude und Räumlichkeiten seien praktisch in den Rohbau-Zustand zurückversetzt worden, schildert Stöckl - und dann sei das MMG neu aufgebaut worden, besser und um etliche Räume erweitert.

 

Das im Jahr 1971 gegründete MMG (das 1980 seine ersten Abiturienten entließ) war in die Jahre gekommen, die umfangreichen Baumaßnahmen notwendig geworden - obwohl auch in den Vorjahren immer wieder in die über die Heimatregion hinaus renommierte Schule investiert wurde. Wände, Decken, Böden wurden generalsaniert - und nicht zuletzt die große Aula, Herzstück des Gebäudekomplexes. Ebenso die beiden Turnhallen samt Umkleiden, gewissermaßen von Kopf bis Fuß: Unten wurden alte Baustoffe entsorgt, oben sattelte man komplett neue Dächer drauf – stabile, langlebige Holzkonstruktionen.

 

Zusätzliche fünf Klassenzimmer wurden geschaffen, ein zusätzlicher EDV-Raum, ein bestehender wurde erweitert. Dank eines neuen Aufzugs sind nun alle MMG-Ebenen barrierefrei erreichbar. In Vor-Corona-Zeit geplant, inzwischen hochaktuell sind die dezentralen Lüftungsgeräte für die Klassenräume.

 

Zudem hat die Schule eine neue, umweltfreundliche Pellet-Heizanlage er-halten. Und nicht zuletzt ist in einer spektakulären Aktion das Teleskop der MMG-Sternwarte angehoben und auf einen Platz verfrachtet worden, von dem nun wieder beste Sicht auf den Sternenhimmel gewährleistet ist.

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