Bürgermeisterin Sibylle Entwistle besuchte Krankenpflegeschule und Krankenhaus Vilsbiburg

Medizinstandort Vilsbiburg für die Zukunft gerüstet

Kürzlich besuchte Bürgermeisterin Sibylle Entwistle in Begleitung von Georg Strasser und Sebastian Stelzer von der Stadt Vilsbiburg das Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe des Landkreises Landshut in Vilsbiburg sowie das Krankenhaus Vilsbiburg.

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Schulleiterin Monika Wagner (2.v.r.) und Lehrerin Mirka Rauch (1.v.l.) gaben Bürgermeisterin Sibylle Entwistle (2.v.l.), Jakob Fuchs (3.v.r.), Georg Strasser (3.v.l.) und Sebastian Stelzer (1.v.r.) einen Einblick in das Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg. Bild+Text: Maria Klaus / LAKUMED Kliniken

Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken und Monika Wagner, Leiterin des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe, gaben einen Einblick in die Ausbildung von Pflegekräften sowie die Zukunftspläne am Krankenhaus Vilsbiburg.

 

„Das Coronavirus hat den Alltag im Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe erheblich verändert und uns vor viele neue Herausforderungen gestellt, die wir gemeinsam gut gemeistert haben“, sagte Monika Wagner bei der Führung durch das Gebäude. Sie betonte, dass viele Auszubildende minderjährig und daher für die Fahrt in die Schule oder zum Praxiseinsatz in einer stationären Pflegeeinrichtung auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. „Mehr Übernachtungsmöglichkeiten in einem Wohnheim in Vilsbiburg könnten den jungen Menschen viele lange Fahrten ersparen und würden die Pflegeausbildung in Vilsbiburg attraktiver machen“, so Wagner. Bürgermeisterin Entwistle versicherte, dieses Thema in ihrer Funktion als Kreisrätin aufzugreifen.

 

Anschließend führte Jakob Fuchs die Vertreter der Stadt Vilsbiburg durch den Rohbau des neuen Funktionstraktes, der seit dem Spatenstich im Herbst 2019 neben dem Krankenhaus Vilsbiburg entstanden ist. „Der Anbau wird direkt an das Hauptgebäude angegliedert und beinhaltet eine Intensivstation, mehrere OP-Säle mit Aufwachraum, eine Sterilgut-Aufbereitung und eine Technikzentrale nach modernsten Standards“, erklärte Fuchs. Die Kosten für den Anbau und die hochmoderne Ausstattung, die Ende 2022 in Betrieb gehen soll, werden sich voraussichtlich auf etwa 32 Millionen Euro belaufen. Nach der Fertigstellung des Anbaus folgt eine Generalsanierung des bestehenden Gebäudes.

 

Erfreuliches wusste Jakob Fuchs auch aus dem Bereich der Geburtshilfe zu berichten: Durch das Engagement der Hebammen sowie aller Mitarbeiter in der Geburtsklinik erblickten in diesem Jahr bereits 309 Babys am Krankenhaus Vilsbiburg das Licht der Welt – im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um mehr als 60 Prozent. „Es freut uns sehr, dass die Geburtshilfe nach dem vorübergehend eingeschränkten Betrieb nun neuen Schwung erfahren hat und so viele werdende Eltern der Geburtshilfe Vilsbiburg ihr Vertrauen schenken“, so Fuchs.

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