In der Stadtratssitzung im September wurde der aktuelle Planungsstand inkl. einer Kostenberechnung für das Kulturhaus mit Veranstaltungssaal auf dem ABV-Gelände vorgestellt. Die vorgestellte Entwurfsplanung mit Kostenberechnung wurde als Grundlage der weiteren Planungsschritte durch den Stadtrat freigegeben.
Mit dem geplanten Neubau des Kulturhauses in Kombination mit dem dreistöckigen Sanierungsgebäude, erhält unsere Stadt ein modernes Zentrum für Musik, Begegnung und Veranstaltungen. Nach mehreren Jahren der Planung und intensiven Diskussionen im Stadtrat steht nun fest: Auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs entsteht bis 2028 ein multifunktionaler Gebäudekomplex, der sowohl die städtische Musikschule als auch einen flexibel nutzbaren Veranstaltungssaal beherbergen wird.
Das neue Kulturhaus soll mehr sein als nur ein Gebäude – es ist als lebendiger Treffpunkt für Menschen aller Generationen konzipiert. Neben den Unterrichtsräumen der Musikschule, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, wird das Haus auch einen großen Saal mit rund 400 Sitzplätzen bieten. Dieser kann sowohl für klassische Konzerte als auch für Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Feste genutzt werden. Moderne Akustik- und Lichttechnik ermöglichen eine professionelle Nutzung, während mobile Bühnenelemente und variable Bestuhlung ein Höchstmaß an Flexibilität garantieren.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Offenheit des Hauses. Das großzügige Foyer mit Café und Aufenthaltsbereich soll als öffentlich zugänglicher Raum gestaltet werden – ein Ort zum Verweilen, Proben, Austauschen und Netzwerken. Auch kleinere Veranstaltungen, Ausstellungen oder Musikdarbietungen sind hier zukünftig möglich.
Architektonisch setzt der Entwurf auf Nachhaltigkeit und Transparenz. Glasflächen schaffen Sichtbeziehungen zwischen Innen- und Außenraum. Einen begrünten Innenhof schafft zudem eine natürliche Verbindung zur Umgebung und fördert das Mikroklima des Gebäudes. Gleichzeitig dient er als gemeinschaftlicher Begegnungsort, der Licht, Luft und Leben ins Innere bringt.
Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten von rund 16,5 Millionen Euro, die mit über 13 Mio. Euro durch Mitteln aus der Städtebauförderung gedeckt werden. Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle betont die Bedeutung des Projekts: „Das neue Kulturhaus und die Musikschule im ehemaligen Haslbeckgasthof ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Es stärkt die kulturelle Bildung, schafft Räume für Begegnung und gibt der Musikschule ein Zuhause. Das Projekt ist neben dem danebenliegenden Gasthaus mit der Schaubrauerei ein wichtiger Impuls für unsere Innenstadt“
Mit dem Neubau entsteht ein Ort, der Kultur nicht nur präsentiert, sondern aktiv lebt. Das Kulturhaus soll künftig zu einem zentralen Bestandteil des städtischen Lebens werden – offen, modern und für alle zugänglich.

Planerische Verortung des neuen Kulturhauses mit Veranstaltungssaal – ein kultureller Mittelpunkt im Stadtgefüge.

Von der Idee zur Realität: Baubeginn des Kulturhauses März/April 2026, die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen.


















