22.07.2026

Spatenstich für Gesundheits- und Wohnprojekt

Ehemaliger Leerstand an der Frontenhausener Straße wird zu neuem Leben erweckt

Mit dem symbolischen Spatenstich hat am Montag offiziell eines der bedeutendsten Bauvorhaben der vergangenen Jahre in der Vilsbiburger Innenstadt begonnen. Auf dem Grundstück an der Frontenhausener Straße entstehen in den kommenden Monaten ein modernes augenmedizinisches Zentrum sowie 20 neue Wohnungen. Bauherr ist das Vilsbiburger Bauunternehmen Rudolf Thalhammer, das das Projekt gemeinsam mit Architekt Michael Leidl entwickelt hat.

 

Für Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle ist dieser Baustart weit mehr als der Beginn eines Neubaus.

 

„Heute beginnt nicht einfach nur ein Bauprojekt. Heute entsteht an einem Ort, der viele Jahre vom Leerstand geprägt war, etwas Neues mit echtem Mehrwert für unsere Stadt. Hier verbinden sich moderne medizinische Versorgung, dringend benötigter Wohnraum und eine nachhaltige Belebung unserer Innenstadt. Genau solche Entwicklungen wünschen wir uns für Vilsbiburg.“

 

Bereits vor rund einem Jahr hatte der Stadtrat den Verkauf der städtischen Grundstücke beschlossen. Nach einer intensiven Planungs- und Abstimmungsphase rollen nun die Bagger an.

 

Im Erdgeschoss entsteht eine moderne Niederlassung des Landshuter Augenzentrums mit sechs Behandlungsräumen, einem OP-Bereich sowie den erforderlichen Räumen für Anmeldung und Personal. Damit wird das medizinische Angebot in Vilsbiburg um eine weitere Fachrichtung ergänzt und die wohnortnahe Versorgung nachhaltig gestärkt.

 

In den Obergeschossen entstehen 20 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 45 und 80 Quadratmetern. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. Beheizt wird das Gebäude über Fernwärme der Stadtwerke Vilsbiburg. Ein Aufzug sowie teilweise barrierefreie Wohnungen sorgen dafür, dass das Gebäude auch den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht wird. Die Stellplätze werden in einer Tiefgarage untergebracht.

 

Architekt Michael Leidl legte bei der Planung besonderen Wert darauf, dass sich das Gebäude harmonisch in das bestehende Stadtbild einfügt. Gleichzeitig wird die fußläufige Verbindung zwischen Frontenhausener Straße und Seyboldsdorfer Straße neugestaltet und damit dieser Bereich der Innenstadt deutlich aufgewertet.

 

Auch Bauherr Rudolf Thalhammer zeigte sich erfreut über den offiziellen Baubeginn. Besonders hob er die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Vilsbiburg und dem Landratsamt Landshut hervor. Die kurzen Abstimmungswege hätten wesentlich dazu beigetragen, das Projekt zügig von der Planung in die Umsetzung zu bringen.

 

Bürgermeisterin Sibylle Entwistle bedankte sich bei allen Beteiligten für das gemeinsame Engagement.

 

„Solche Projekte entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen, Ideen entwickeln und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Mein Dank gilt deshalb dem Bauunternehmen Thalhammer, Architekt Michael Leidl, den Fachbehörden und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der Vilsbiburg langfristig bereichern wird.“

 

Die Fertigstellung des augenmedizinischen Zentrums ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Wohnungen sollen im Sommer beziehungsweise Herbst 2027 bezugsfertig sein.

 

Mit dem Bauvorhaben erhält ein seit vielen Jahren brachliegender Standort eine neue Zukunft. Gleichzeitig entstehen moderne medizinische Versorgung, zusätzlicher Wohnraum und neue Impulse für die Entwicklung der Innenstadt. Damit setzt das Projekt einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem lebendigen und attraktiven Vilsbiburg.

 

Von links: Stephan Thalhammer, Gerhard Binner, Dr. med. Josef Reiter, Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle, Dr. med. Nicole Gill, Rudolf Thalhammer

Von links: Stephan Thalhammer, Gerhard Binner, Dr. med. Josef Reiter, Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle, Dr. med. Nicole Gill, Rudolf Thalhammer.