Unser Bürgersolarfeld: Wieder ein Stück gewachsen

Die Fotovoltaik-Freilandanlage vor den südlichen Toren unserer Stadt ist in der nunmehr dritten Ausbaustufe um weitere 750 Kilowatt gewachsen, in Kürze um 1.050 Kilowatt peak.120 Bürger finanzieren die Anlage samt Erweiterung, die rund 3.500 Tonnen CO2 einspart.

Unser Bürgersolarfeld: Wieder ein Stück gewachsen

Regionalmanager Georg Straßer, Lucia Gold vom Betreiber Gold Solarwind, Erster Bürgermeister Helmut Haider und Stadtwerkeleiter Wolfgang Schmid bei der Inbetriebnahme

Rund 25.000 Module erzeugen sechs Millionen Kilowattstunden Strom

 

„Das Bürgersolarfeld im Vilsbiburger Süden deckte schon bisher den Strombedarf von rund einem Drittel der Vilsbiburger Haushalte, wir nähern uns hier der Hälfte“, erklärt erster Bürgermeister Helmut Haider bei der Inbetriebnahme vor Ort den Nutzen und Stadtwerkeleiter Wolfgang Schmid erläutert: „Die Fünfeinhalb-Megawattanlage bringt jährlich rund 5,8 Millionen Kilowattstunden Strom, nach Fertigstellung auf 5,8 Megawatt werden es über sechs Millionen sein, die wir in unser Netz einspeisen.“ Die Firma Gold Solarwind hat auch diese Ausbaustufe realisiert und betreut die rechtliche und kaufmännische Abwicklung als Komplementär der bereits im Jahr 2012 gegründeten Kommanditgesellschaft von 120 Vilsbiburger Bürgern. Deren Geschäftsführerin Lucia Gold erklärte, dass man wegen der Vorgaben des Erneuerbaren Energien Gesetzes, auf dessen Basis die Stromeinspeisung vergütet wird, man die vorhandene Fläche zwischen Schwimmbad und Thalham (noch) nicht ganz fertig stellen konnte: „750 Kilowatt ist die Obergrenze, die ohne Ausschreibung am Stück zulässig sind. Diese sind jetzt am Netz, bald schon werden es 1.050 Kilowatt auf diesem Feld sein“.

 

Naturschutz und Klimaschutz vereint

Der naturschutzfachliche Ausgleich für die Baumaßnahme, der auch als Sichtschutz dient, wird  gleich daneben angelegt, auf der Restfläche dieses Feldes: Zwischen Thalhamer Straße und dem gut bewachsenen Graben wird eine blütenreiche Wiese samt Bäumen angelegt. Auch und vor allem dem Klimaschutz ist die Anlage dienlich, wie  Regionalmanager und Initiator der Anlage, Georg Straßer ergänzt: „Wir decken nicht nur rund zehn Prozent vom Gesamtverbrauch an Strom unserer Stadt, es werden jährlich über 3.500 Tonnen Kohlendioxid vermieden, verglichen mit fossil basierter Stromerzeugung aus Öl und Kohle.“

 

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